NKE
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Pendelrollenlager 24124 -CE-K30-W33 von NKE Steyr mit kegeliger Bohrung (1:30) und 120x200x80 mm nimmt hohe Radiallasten bei Wellendurchbiegungen auf.
Das Pendelrollenlager 24124 -CE-K30-W33 ist für anspruchsvolle mechanische Beanspruchungen im Maschinen- und Anlagenbau ausgelegt. Mit den Abmessungen von 120 mm Bohrungsdurchmesser, 200 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 80 mm nimmt dieses Wälzlager sehr hohe Radialkräfte auf. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sorgt für verschleißfeste Laufbahnen und eine hohe Formstabilität im Dauerbetrieb. Durch die offene Bauform ohne Dichtscheiben lässt sich das Lager direkt in gehäuseseitige Schmierkonzepte integrieren.
Diese Bauart eignet sich für Lagerungsfälle, bei denen hohe radiale Kräfte mit beidseitigen Axiallasten zusammentreffen und Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Die sphärische Außenringlaufbahn ermöglicht eine winkelbewegliche Selbsteinstellung, wodurch Durchbiegungen der Welle kompensiert werden, ohne dass unzulässige Kantenspannungen auftreten. Typische Einsatzbereiche sind hoch belastete Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Über die Ausführung W33 mit Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierstoff im Betrieb gezielt zu den Wälzkörpern.
Die Kennzeichnung K30 steht für eine konische Innenbohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:30, die für breite Pendelrollenlager charakteristisch ist. Diese Kegelform ermöglicht eine präzise Befestigung auf kegeligen Wellensitzen oder unter Verwendung passender Spann- und Abziehhülsen. Über den Verschiebeweg beim axialen Aufpressen lässt sich die normale Radiallagerluft exakt justieren. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und eignet sich für einen weiten Temperatureinsatz von -30 bis +200 Grad Celsius.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Baubreite von 80 mm auf. Diese Hauptabmessungen der Ausführung 24124 bieten tragfähige Rollenlagerungen in kompakter Einbauumgebung.
K30 beschreibt eine kegelige Bohrung mit einer Kegelsteigung von 1:30. Im Unterschied zu zylindrischen Lagersitzen wird das Lager hierbei auf eine konische Welle oder mithilfe einer Hülse montiert, wodurch sich das Lagerspiel beim Einbau einstellen lässt.
Die Kennzeichnung W33 steht für eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Dadurch lässt sich frischer Schmierstoff von außen unmittelbar zwischen die Rollenreihen einbringen, was die Nachschmierung im laufenden Betrieb erleichtert.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Das eingesetzte Schmiermittel sollte auf diesen thermischen Bereich abgestimmt sein.
Das Bauteil verfügt über die normale Radiallagerluft in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Da sich die Lagerluft beim axialen Aufpressen auf den kegeligen Sitz verringert, wird das Restspiel während der Montage üblicherweise kontrolliert.
Offene Pendelrollenlager besitzen keine integrierten Dichtungen. Sie eignen sich für Einbauräume, die über das umgebende Gehäuse abgedichtet werden, und ermöglichen eine flexible Schmierstoffversorgung über Schmierbohrungen und die Nut im Außenring.
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