TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,65 € | 449,26 € |
| 3 | 47,30 € | 425,61 € |
Das offene TIMKEN Pendelrollenlager 23130 KEJW33 (150x250x80 mm) gleicht mit konischer Bohrung und Schmiernut Fluchtungsfehler bei schweren Radiallasten aus.
Das Pendelrollenlager 23130 KEJW33 von TIMKEN ist für anspruchsvolle Industrieanwendungen konzipiert. Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Breite von 80 mm nimmt dieses Bauteil vor allem hohe radiale Kräfte auf. Dank der hohlkugeligen Außenring-Laufbahn gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb aus. Das Lager besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.
Dieses zweireihige Rollenlager kommt vor allem bei schweren Radiallasten und kombinierten Belastungen zum Einsatz. Treten Wellendurchbiegungen auf oder sind Fluchtungsfehler zwischen den Lagerpositionen konstruktiv unvermeidbar, ermöglicht die Pendelfunktion einen reibungsarmen Lauf. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Rollen und ist für wechselnde Drehzahlen ausgelegt. Durch die Aufnahme hoher radialer sowie moderater axialer Belastungen trägt das Lager zu einem stabilen Anlagenbetrieb bei.
Die Ausführung mit konischer Bohrung (Kegel 1:12) ermöglicht die direkte Montage auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse. Beim Einbau überprüfen Monteure den festen Sitz typischerweise über die messbare Radialluftminderung. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtung benötigt das Lager ein geeignetes Dichtkonzept im Gehäuse. Für den Schmierstoffnachschub verfügt der Außenring über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen (W33-Merkmal), wodurch Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die Wälzkörper gelangt.
Das Lager weist eine Bohrung von 150 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm und eine Breite von 80 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Maschinengehäuse. Der Bohrungsdurchmesser bezieht sich auf den Nennwert der kegeligen Aufnahme.
Eine konische Bohrung besitzt ein Kegelverhältnis von 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage sowie Demontage auf zylindrischen Wellen unter Verwendung einer Spann- oder Abziehhülse. Zudem lässt sich die verbleibende Lagerluft beim Aufpressen über den axialen Verschiebeweg exakt einstellen.
Die Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring dient der gezielten Zuführung von Schmierstoff. Fett oder Öl fließt dadurch direkt in das Innere des Lagers zwischen die beiden Rollenreihen. Das sorgt für eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung und erleichtert Wartungsarbeiten an der montierten Einheit.
Das Wälzlager ist für einen Temperatureinsatz von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem formstabilen Stahlblechkäfig, behält das Bauteil auch bei erhöhter Wärmeentwicklung im Dauerbetrieb seine mechanischen Eigenschaften und Formstabilität.
Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft (Standardspiel) und ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) ausgeführt. Diese Spezifikation genügt den Anforderungen der meisten industriellen Standardanwendungen hinsichtlich Maß- und Laufgenauigkeit vollständig.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, müssen Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit verhindern. Zudem hält die gehäuseseitige Abdichtung den Schmierstoff im Lagerbereich, was für die planmäßige Lebensdauer entscheidend ist.
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