FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,82 € | 91,55 € |
| 20 | 9,63 € | 86,74 € |
Das Pendelrollenlager 22310 -E1-XL-K-C4 von FAG mit den Maßen 50x110x40 mm ist für den Ausgleich von Fluchtungsfehlern und hohe Radiallasten ausgelegt.
Das Pendelrollenlager 22310 -E1-XL-K-C4 ist ein hoch belastbares Wälzlager für schwere radiale und axiale Lasten. Durch seine hohlkugelige Außenringlaufbahn passt sich dieses Lager Schiefstellungen der Welle an und mindert Kantenpressungen an den Wälzkörpern. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bietet das Bauteil von FAG solide Formstabilität in anspruchsvollen Industrieumgebungen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Rollen bei Temperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius.
Das Lager kommt vor allem zum Einsatz, wenn hohe radiale Kräfte auf die Lagerstelle wirken und Wellendurchbiegungen auftreten. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das Bauteil auf Winkelfehler ein, ohne dass unzulässige Kantenpressungen entstehen. Die offene Konstruktion ermöglicht die freie Zufuhr von Schmierstoff, wobei die umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring das Nachschmieren im Betrieb unterstützt.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung im Verhältnis 1:12. Diese Ausführung erlaubt die direkte Befestigung auf kegeligen Wellensitzen oder den Einsatz auf Spann- und Abziehhülsen. Bei der Montage auf einer Hülse verringert sich das Radialspiel durch das axiale Aufschieben des Innenrings. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht diesen Einbauschwund sowie betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring gezielt aus.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 40 mm entspricht das Lager der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardabmessungen erleichtern den Austausch in bestehenden Gehäusen und Maschinenlagersitzen.
C4 steht für eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem Spiel der Normalklasse und der Klasse C3 liegt. Dies ist bei starker Erwärmung oder bei der Montage auf Spannhülsen erforderlich, da das axiale Aufschieben auf den Kegelsitz das Lagerspiel messbar verringert.
Über den Bohrungskegel im Verhältnis 1:12 erfolgt die Montage direkt auf einem kegelig gefertigten Wellenzapfen oder mittels Spann- bzw. Abziehhülse auf einer zylindrischen Welle. Der Festsitz wird über das definierte Verschieben und die damit verbundene Reduzierung der Lagerluft eingestellt.
Ausgelegt ist die Ausführung für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der diese Temperaturspanne zuverlässig abdeckt.
Mangels integrierter Dichtungen erfolgt die Schmierung über eine externe Gehäuseabdichtung. Für die Schmierstoffversorgung verfügt der Außenring über eine Schmiernut mit Schmierbohrungen, über die Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt zwischen die beiden Rollenreihen eingeleitet wird.
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