FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 19,40 € | 368,64 € |
| 5 | 38,80 € | 349,24 € |
Das Pendelrollenlager 22320 -E1-XL-K-C4 von FAG nimmt mit 100 mm Bohrung, 215 mm Außendurchmesser und 73 mm Breite schwere kombinierte Lasten auf.
Das Pendelrollenlager 22320 -E1-XL-K-C4 von FAG gleicht durch seine hohlkugelige Außenringlaufbahn Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Als offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verfügt es über einen Stahlblechkäfig. Ein Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad eröffnet weite Spielräume für thermisch beanspruchte Betriebsumgebungen. Für die Nachschmierung steht eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring bereit.
Die Konstruktion eignet sich für anspruchsvolle Betriebszustände mit hohen radialen Kräften sowie beidseitigen Axialbelastungen. Durch die sphärische Außenringlaufbahn verarbeitet das Bauteil winklige Verlagerungen zwischen Welle und Gehäuse ohne schädliche Kantenspannungen. Schwere Industrieantriebe und Getriebegehäuse profitieren von dieser Bauart. Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen ermöglicht eine flexible Einbindung in bestehende Ölumläufe oder externe Fettschmiersysteme der jeweiligen Gesamtanlage.
Der Kennbuchstabe K weist auf eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 hin. Dadurch montieren Anwender den Innenring wahlweise direkt auf einen konischen Wellenzapfen oder mithilfe einer passenden Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf eine zylindrische Welle. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht das radiale Zusammenziehen des Innenrings beim axialen Aufpressen gezielt aus. Zudem soll dieser vergrößerte Spielraum ein Klemmen der Wälzkörper mindern, falls im Betrieb größere Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse entstehen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 100 mm an der konischen Bohrung, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Gesamtbreite von 73 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 22320 für Pendelrollenlager.
Das Nachsetzzeichen C4 definiert eine stark erhöhte Radiallagerluft oberhalb der Standardklasse sowie über C3. Diese Ausführung dient dazu, Betriebsklemmen zu vermeiden, wenn der Innenring durch die kegelige Montage aufgeweitet wird oder hohe Betriebstemperaturen zu einer ungleichen Wärmedehnung zwischen Welle und Außenring führen.
Wegen der konischen Bohrung mit dem Kegel 1:12 erfolgt die Montage entweder direkt auf einen kegeligen Wellensitz oder mittels passender Spann- beziehungsweise Abziehhülse. Zur Kontrolle des festen Sitzes prüfen Instandhalter die schrittweise Reduzierung der Radialluft mithilfe einer Fühlerlehre während des axialen Aufschiebens.
Das Bauteil besitzt am Außenring eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen. Über diese Zuführung gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Weil das Lager ungekapselt konstruiert ist, übernimmt das umgebende Maschinengehäuse den Schutz vor Fremdkörpern und den Schmierstoffrückhalt.
Ausgelegt aus gehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit einem Stahlblechkäfig, deckt das Lager einen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad ab. Bei höheren Temperaturen ist darauf zu achten, dass Schmierstoff und externe Dichtungselemente der Umgebung für dieselben thermischen Bedingungen spezifiziert sind.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was international der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die Anforderungen an Maß- und Laufgenauigkeit in der industriellen Antriebstechnik ab.
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