SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 190,54 € | 3.620,28 € |
| 3 | 381,08 € | 3.429,74 € |
Das Pendelrollenlager 24064 CCK30/W33 von SKF nimmt mit seinen Hauptabmessungen von 320x480x160 mm hohe kombinierte Lasten bei Fluchtungsfehlern auf.
Beim Pendelrollenlager 24064 CCK30/W33 handelt es sich um ein offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Das zweireihige Lager gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn selbsttätig aus. Die Ausführung der Explorer-Leistungsklasse von SKF besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über einen Stahlblechkäfig. Konstruktionen im Schwermaschinenbau nutzen diese Bauart vor allem für Wellen mit hohen radialen Belastungen sowie stoßartigen Beanspruchungen.
Dieses Pendelrollenlager nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte und beidseitig wirkende Axialkräfte auf, während es Schiefstellungen und Wellendurchbiegungen im Betrieb ohne zusätzliche Reibung ausgleicht. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich die Lagereinheit für standardisierte Passungen im allgemeinen Maschinenbau. Die Geometrie der Rollensätze verteilt auftretende Belastungen gleichmäßig auf den Außenring.
Die Kennzeichnung K30 steht für eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:30. Diese Bauform erleichtert die Montage mit Spann- oder Abziehhülsen direkt auf zylindrischen Wellen oder konischen Wellensitzen. Der Zusatz W33 beschreibt eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring, wodurch Schmierstoff direkt zwischen die Rollensätze gelangt. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, dient eine externe Gehäusedichtung dem Schutz vor Verunreinigungen.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 320 mm, einem Außendurchmesser von 480 mm sowie einer Baubreite von 160 mm entspricht die Lagereinheit genormten Dimensionen. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den Austausch in Industrieanlagen. Anschlussmaße und Bauraum lassen sich anhand dieser Werte präzise auf das umgebende Maschinengehäuse abstimmen.
Die Angabe K30 kennzeichnet eine kegelige Innenbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:30. Im Unterschied zu zylindrischen Lagersitzen ermöglicht der Innenkegel das Einstellen der radialen Lagerluft während des Aufschiebens. Die Befestigung erfolgt typischerweise mithilfe passender Spannhülsen oder direkt auf entsprechend gefertigten kegeligen Wellenabschnitten.
Das Kennzeichen W33 definiert eine am Außenumfang integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen. Frischer Schmierstoff gelangt dadurch direkt in das Zentrum des Wälzlagers und verteilt sich gleichmäßig auf beiden Rollenreihen. Dieses Konstruktionsdetail erleichtert die regelmäßige Nachschmierung über das Gehäuse und unterstützt die Schmierstoffversorgung im laufenden Betrieb.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Die thermische Stabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie der verbaute Stahlblechkäfig sind für diese Einsatzgrenzen ausgelegt. Bei der Auslegung der Lagerstelle sollten das gewählte Schmiermittel sowie externe Gehäusedichtungen auf diese thermischen Bedingungen abgestimmt werden.
Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft definiert das Standard-Betriebsspiel für Einbausituationen ohne extreme Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Bei der Montage auf einem konischen Sitz verringert sich das Radialspiel durch das axiale Aufschieben. Das verbleibende Betriebsspiel ist daher während des Einbaus sorgfältig zu überwachen.
Die ungedichtete Ausführung erlaubt eine flexible Schmierung mit Fett oder Schmieröl sowie den bedarfsgerechten Austausch des Schmiermittels im Betrieb. Offene Wälzlager dieser Dimensionierung finden ihren Platz üblicherweise in geschlossenen Maschinengehäusen. Die umgebende Gehäusekonstruktion übernimmt dabei die Aufgabe, das Lager vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit zu schützen.
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