SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 451,08 € | 8.570,49 € |
| 3 | 902,16 € | 8.119,41 € |
Das Pendelrollenlager 23084 CAK/C3W33 von SKF Wälzlager nimmt bei Maßen von 420x620x150 mm hohe Radiallasten und Fluchtungsfehler auf.
Dieses offene Pendelrollenlager 23084 CAK/C3W33 besteht aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und eignet sich für schwere Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Die doppelreihige Rollengeometrie gleicht Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Dank des massiven Messingkäfigs führt das Bauteil die Wälzkörper auch bei dynamischen Belastungen formstabil. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad deckt das Lager thermisch anspruchsvolle Einsatzbedingungen im Großmaschinenbau ab.
Die Konstruktion ist vor allem auf hohe Radialkräfte und gleichzeitig wirkende Axialkräfte ausgelegt. Wenn Wellendurchbiegungen auftreten oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen entstehen, gleicht die sphärische Außenringlaufbahn diese Schiefstellungen im Betrieb kontinuierlich aus. Die offene Bauform ermöglicht eine freie Zirkulation des Schmierstoffs. Über die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen einbringen.
Das Kennzeichen K steht für die konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12. Diese Form erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen. Über den axialen Verschiebeweg stellen Monteure das verbleibende Betriebsspiel ein. Die Kennzeichnung C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft aus. Dieses zusätzliche Lagerspiel gleicht betriebsbedingte thermische Dehnungen aus und verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, falls sich der Innenring beim Aufpressen weitet.
Die Kombination beschreibt zentrale Konstruktionsmerkmale: Der Buchstabe K steht für die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Das Kürzel C3 kennzeichnet die leicht erhöhte Radiallagerluft. Der Zusatz W33 verweist auf eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring, die eine direkte Nachschmierung im Betrieb unterstützt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 420 mm, einen Außendurchmesser von 620 mm sowie eine Baubreite von 150 mm auf. Durch diese standardisierten Hauptabmessungen passt das Bauteil in entsprechende Großlagergehäuse. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Der Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit und günstige Reibwerte aus. Er führt die tonnenförmigen Rollen auch bei starken Beschleunigungen sicher in der Spur. Gegenüber einfachen Blechkäfigen widersteht der massive Werkstoff Messing höheren mechanischen Schwingungen und eignet sich für schwere Betriebsbedingungen.
Das Lager besitzt keine integrierten Dichtungen, weshalb die Abdichtung über die Gehäusekonstruktion erfolgt. Zur Schmierstoffversorgung dient das W33-Merkmal: Über die Schmiernut und die radialen Bohrungen im Außenring gelangt Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar in den Raum zwischen die beiden Rollenreihen.
Dieses Wälzlager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und der Messingkäfig decken dieses thermische Intervall ab, sofern die gewählten Schmierstoffe und Gehäusedichtungen für dieselben Betriebstemperaturen spezifiziert sind.
Lager mit kegeliger Bohrung (Kegel 1:12) montieren Fachkräfte auf kegelige Wellensitze oder mithilfe von Spann- beziehungsweise Abziehhülsen. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf. Dadurch reduziert sich die radiale Lagerluft, was eine Kontrolle des Restspiels mittels Fühlerlehre erfordert.
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