SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 45,16 € | 858,00 € |
| 3 | 90,32 € | 812,84 € |
Das Pendelrollenlager 23940 CCK/C3W33 von SKF bietet mit 200 mm konischer Bohrung, C3-Lagerluft und Schmiernut eine solide Lösung für anspruchsvolle Lagerstellen.
Das Pendelrollenlager 23940 CCK/C3W33 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Lagerungen mit hohen Radialkräften und axialen Belastungen. Mit den Hauptabmessungen 200 mm Bohrung, 280 mm Außendurchmesser sowie 60 mm Breite besteht das Bauteil aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch den integrierten Stahlblechkäfig ist das offene Lager für einen weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Gewerbliche Anwender nutzen die genormte Bauform für langlebige Konstruktionen.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich für Lagerungsfälle, bei denen Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Die winkeleinstellbare Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring im Betrieb selbsttätig aus. Dank der integrierten Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring (W33) führen Sie Schmierstoffe direkt zwischen die beiden Rollenreihen. In Kombination mit der Maßgenauigkeit PN und der Laufgenauigkeit P5 führt das Lager Wellen präzise in kontinuierlich laufenden Systemen.
Die Kennzeichnung CCK verweist auf eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder unter Zuhilfenahme passender Spann- und Abziehhülsen. Beim axialen Aufschieben des Lagers lässt sich der Festsitz kontrolliert einstellen. Hierbei greift die leicht erhöhte Radiallagerluft C3: Durch das Aufpressen verringert sich das interne Spiel planmäßig. Zudem gleicht die verbleibende C3-Lagerluft betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring aus. Als offenes Lager erfordert die Ausführung ein abgedichtetes Gehäuseumfeld.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Breite von 60 mm auf. Durch diese Proportionen beansprucht es trotz des großen Wellendurchmessers vergleichsweise wenig radialen Bauraum im Maschinengehäuse.
Die konische Bohrung mit dem Kegel 1:12 ermöglicht eine feste Montage direkt auf einem konischen Wellensitz oder mittels Spannhülse auf einer zylindrischen Welle. Über den axialen Verschiebeweg beim Aufpressen lässt sich der Festsitz exakt regulieren und das verbleibende Betriebsspiel kontrollieren.
Die Radiallagerluft C3 liegt über dem Standardbereich Normal (PN). Da sich das Lagerspiel beim Aufpressen des konischen Innenrings verringert und im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten können, trägt die C3-Lagerluft dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper während des Betriebs zu vermeiden.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Dadurch gelangt frisches Schmiermittel gleichmäßig und direkt in das Innere des Wälzlagers zu den Rollensätzen, was die Nachschmierung im laufenden Betrieb wesentlich vereinfacht.
Die Maßgenauigkeit PN entspricht den normalen Toleranzen für die Anschlussmaße wie Bohrung und Außendurchmesser. Die Laufgenauigkeit nach Klasse P5 bietet demgegenüber engere Rundlauf- und Planschlagtoleranzen. Dies unterstützt eine vibrationsarme und ruhige Führung der Welle bei erhöhten Anforderungen.
Da dieses Bauteil als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, übernimmt das umgebende Gehäuse den Schutz vor Schmutzpartikeln. Konstrukteure nutzen externe Dichtsysteme wie Labyrinth- oder Radial-Wellendichtringe, um gleichzeitig den Schmierstoff im Lagerraum zu halten.
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