NSK
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Das Pendelrollenlager 23038 CAMKE4C3 von NSK bietet mit 190x290x75 mm, Messingkäfig und konischer Bohrung eine tragfähige Lösung bei Wellendurchbiegungen.
Das Pendelrollenlager 23038 CAMKE4C3 von NSK ist ein offenes Wälzlager für industrielle Anforderungen mit kombinierten Lasten. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen selbsttätig aus. Mit den Abmessungen von 190 mm Bohrungsdurchmesser, 290 mm Außendurchmesser und 75 mm Breite eignet sich das Wälzlager für stark beanspruchte Lagerstellen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt das Lager einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.
Dieses Wälzlager kommt bei kombinierten Radial- und Axialbelastungen sowie bei Fluchtungsfehlern oder Durchbiegungen der Welle zum Einsatz. Die zweireihige Ausführung verteilt die auftretenden Kräfte gleichmäßig auf beide Rollenreihen und die Laufbahnen. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt zwischen die Rollen.
Die konische Bohrung mit Kegel 1:12 ermöglicht die feste Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht das radiale Spiel aus, das sich beim Aufschieben des Innenrings konstruktionsbedingt verringert. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig im Betrieb. Da das Wälzlager offen ausgeführt ist, wird die Abdichtung über das umgebende Lagergehäuse gelöst.
Das Pendelrollenlager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 190 mm, einen Außendurchmesser von 290 mm sowie eine Breite von 75 mm. Bei der Bohrung handelt es sich um eine konische Ausführung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Diese Maße erfordern passende Gehäusesitze sowie abgestimmte Wellenanschlüsse.
Die Kennzeichnung beschreibt wesentliche Konstruktionsmerkmale des Lagers. CAM steht für einen Messingkäfig. Der Kennbuchstabe K bezeichnet die konische Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Das Kürzel E4 weist auf die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring hin, während C3 eine leicht erhöhte Radiallagerluft kennzeichnet.
Beim Aufpressen eines Lagers mit konischer Bohrung auf eine Hülse oder einen kegeligen Wellensitz weitet sich der Innenring auf. Dadurch verringert sich die radiale Lagerluft im montierten Zustand. Die Lagerluftklasse C3 trägt dazu bei, dass nach Erreichen des geforderten Festsitzes ausreichend Betriebsspiel verbleibt, um ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden.
Das Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad ausgelegt. Auch der Messingkäfig ist für diesen Temperaturbereich geeignet. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist zu beachten, dass Schmierstoff und Gehäusedichtungen auf die auftretenden Betriebstemperaturen abgestimmt werden.
Da das Lager herstellerseitig ohne integrierte Dichtungen gefertigt wird, erfolgt die Schmierstoffversorgung extern über das Lagergehäuse. Die Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring leiten Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen die Rollenreihen. Dies unterstützt eine gleichmäßige Versorgung der Laufbahnen im laufenden Betrieb.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt die üblichen industriellen Anforderungen an Rundlauf- und Maßhaltigkeit im Maschinenbau ab, wenn keine speziellen Präzisionsanforderungen vorgegeben sind.
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