NACHI
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Das Pendelrollenlager 22210 EXQW33 von NACHI nimmt hohe Radialkräfte bei Wellendurchbiegungen auf und misst 50x90x23 mm.
Das Pendelrollenlager 22210 EXQW33 von NACHI ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für industrielle Anwendungen. Es gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb aus und nimmt kombinierte radiale und axiale Kräfte auf. Dank der Maße von 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite findet dieses Bauteil breite Verwendung im Maschinenbau. Technische Einkäufer und Werkstattleiter schätzen die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich für mechanische Lagerungen, bei denen hohe Radiallasten wirken und Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse ausgeglichen werden müssen. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht das Lager Winkelfehler aus, wodurch ungleichmäßige Kantenpressungen an den Wälzkörpern gemindert werden. Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Bauteil für Wellenführungen mit Durchbiegungen und kombinierten Belastungen. Der Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ermöglicht den Betrieb auch bei erhöhter Umgebungstemperatur.
Die Kennzeichnung W33 steht für eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Diese Bauweise leitet frischen Schmierstoff direkt in das Lagerinnere, was eine gleichmäßige Versorgung aller Kontaktflächen begünstigt. Für den Betrieb des offenen Wälzlagers stimmen Konstrukteure die Schmierstoffzufuhr auf die Umgebungsbedingungen ab. Der eingesetzte Stahlblechkäfig führt die Rollenkörper bei normaler Radiallagerluft exakt und bewahrt seine Formstabilität über die Temperaturspanne von -30 bis +200 Grad.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 23 mm entspricht das Bauteil den standardisierten Hauptabmessungen. Diese Maße erleichtern den direkten Austausch bei Wartungsarbeiten. Vor dem Einbau sollten die Wellen- und Gehäusesitze auf Übereinstimmung mit diesen Anschlussmaßen geprüft werden.
Die Kennzeichnung W33 weist auf eine Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring hin. Dieses Merkmal ermöglicht das Nachschmieren des Wälzlagers direkt über das Lagergehäuse während des Betriebs. Der Schmierstoff gelangt unmittelbar an die Laufbahnen, wodurch Reibung gemindert und Schmutzpartikel ausgespült werden können.
Ausgeführt mit normaler Radiallagerluft eignet sich das Lager für reguläre Betriebstemperaturen und übliche Passungen auf Welle und Gehäuse. Bei der Montage verringert sich das interne Radialspiel leicht durch den Festsitz, sodass im Betrieb ein gleichmäßiger Lauf ohne übermäßige Vorspannung entsteht.
Die offene Bauweise ohne Dichtscheiben erlaubt die flexible Schmierung mit Öl oder Fett über externe Schmiersysteme. Anwender dichten die Lagerstelle über das Gehäuse mit Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen ab. Dadurch eignet sich die Ausführung besonders für Anwendungen mit geregelten Schmierintervallen oder Betriebstemperaturen bis +200 Grad.
Ringe und Rollen bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Ermüdungsfestigkeit bei wechselnden Belastungen bietet. Als Wälzkörperführung dient ein leichter Stahlblechkäfig. Diese Materialkombination erlaubt den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad bei der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Lager eignet sich für mechanische Konstruktionen mit schweren Radiallasten, bei denen Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen auftreten. Durch den winkelbeweglichen Außenring gleicht das Bauteil Fluchtungsfehler eigenständig aus. Dies mindert unzulässige Kantenspannungen und stützt gleichzeitig moderate axiale Führungskräfte in beide Richtungen ab.
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