FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 28,12 € | 534,22 € |
| 3 | 56,23 € | 506,11 € |
Das Pendelrollenlager 22230 -E1-XL-K-C4 von FAG bietet mit 150x270x73 mm, C4-Lagerluft und konischer Bohrung hohe radiale Belastbarkeit bei Fluchtungsfehlern.
Das Pendelrollenlager 22230 -E1-XL-K-C4 von FAG ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager für schwere Betriebsbedingungen. Durch die hohlkugelige Außenring-Laufbahn gleicht dieses Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Die Ausführung aus 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl verfügt über eine konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 sowie einen geführten Stahlblechkäfig. Ein integriertes Schmiersystem im Außenring unterstützt die Schmierstoffversorgung.
Der Einsatz erfolgt vor allem in Lagerstellen, an denen hohe radiale Kräfte und zusätzliche axiale Belastungen in beide Richtungen auftreten. Entsprechende Anforderungen finden sich bei Konstruktionen mit großen Wellendurchmessern und anspruchsvollen Lastverhältnissen. Da das offene Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, lässt es sich flexibel an bauseitige Schmierkonzepte anbinden. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring leitet Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die Wälzkörper.
Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 kompensiert temperaturbedingte Ausdehnungen der Welle, bevor das Lagerspiel unzulässig schrumpft. Das ist bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad von Vorteil. Zudem verringert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder Spannhülsen das radiale Restspiel. Die C4-Klasse eignet sich daher gezielt für feste Presssitze oder Wärmeeinträge über die Welle, um Verspannungen im Betrieb vorzubeugen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 270 mm und eine Baubreite von 73 mm. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radialluft, die über dem Niveau der Normalluft und über der Stufe C3 liegt. Dieser zusätzliche Spielraum verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn sich Welle und Innenring im Betrieb stark erwärmen oder ein fester Passsitz das Spiel reduziert.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine kegelige Bohrung mit einem Steigungsverhältnis von 1:12. Diese Bauform erlaubt die präzise Montage direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder mithilfe von Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen, wobei sich das Lagerspiel beim axialen Aufschieben gezielt einstellen lässt.
Zur Nachschmierung besitzt der Außenring eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen. Über diese Kanäle gelangt Schmierstoff symmetrisch und direkt in den Rollensatz, was eine gleichmäßige Versorgung beider Wälzkörperreihen unterstützt und Verunreinigungen aus dem Lagerinneren spült.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad ausgelegt. Der temperaturbeständige Stahlblechkäfig und der maßstabilisierte Wälzlagerstahl erlauben den verlässlichen Betrieb auch unter thermisch anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.
Die offene Ausführung bietet volle Freiheit bei der Wahl des geeigneten Schmierstoffs und ermöglicht die Nachschmierung im eingebauten Zustand. Der Schutz vor Staub und Feuchtigkeit erfolgt bei solchen Baugruppen über das umschließende Maschinengehäuse oder externe Dichtungssysteme.
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