NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 36,58 € | 695,07 € |
| 3 | 73,17 € | 658,48 € |
Das Pendelrollenlager 24130 CE4C3S11 von NSK nimmt hohe Radiallasten bei 150 mm Bohrung, 250 mm Außendurchmesser und 100 mm Breite auf.
Mit dem Pendelrollenlager 24130 CE4C3S11 erhalten Sie ein zweireihiges Wälzlager für schwere Beanspruchungen. Die tonnenförmigen Rollen laufen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn, wodurch die Konstruktion Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig ausgleicht. Das offene Lager besteht aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl und führt die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig. Einsetzbar ist die Ausführung in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager eignet sich für Lagerungsfälle, bei denen sehr hohe Radialkräfte auftreten und gleichzeitig kombinierte Axiallasten in beiden Richtungen wirken. Da Pendelrollenlager Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse aufnehmen, wirken sie vorzeitigem Verschleiß durch Kantenpressung entgegen. Die Bauart unterstützt einen gleichmäßigen Lauf auch bei wechselnden Lastzuständen oder elastischen Verformungen der Anschlusskonstruktion.
Die werkseitige Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche Spielraum beugt einem Verspannen der Wälzkörper vor, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen zu einer thermischen Ausdehnung von Welle und Innenring führen. Zur Wartung besitzt der Außenring eine integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen. Dadurch lässt sich Schmierstoff bei Wartungsintervallen direkt zwischen beide Rollenreihen einleiten, was den Nachschmieraufwand erleichtert.
Bei einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Baubreite von 100 mm entspricht die Ausführung standardisierten Hauptabmessungen. Dies ermöglicht den Einbau in passende Gehäuse oder Maschinengestelle. Vor der Montage sind die vorgesehenen Wellen- und Gehäusepassungen zu prüfen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine größere Radialluft als die Normalluftklasse CN. Dieser vergrößerte Abstand zwischen Rollen und Laufbahn gleicht Maßänderungen aus, die durch feste Einpassungen oder Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring im Dauerbetrieb entstehen. Er schützt das Lager vor vorzeitiger Überlastung.
Über eine umlaufende Schmiernut mit radialen Bohrungen im Außenring gelangt Schmierstoff gezielt direkt in das Lagerinnere. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
Basierend auf Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem Stahlblechkäfig ist dieses Modell für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Schmierstoffe sollten passend zu diesem Temperaturbereich gewählt werden, um einen tragfähigen Schmierfilm unter Wärmeentwicklung aufrechtzuerhalten.
Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, die der internationalen Einstufung ABEC 1 gleichkommt. Diese Standardtoleranz genügt den regulären Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus. Sie definiert festgelegte Grenzmaße für Bohrungs-, Breiten- und Außendurchmesserabweichungen sowie für den radialen Rundlauf.
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