FAG
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Das Pendelrollenlager 22234 -E1A-XL-K-M-C4 von FAG nimmt bei Abmessungen von 170x310x86 mm hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 22234 -E1A-XL-K-M-C4 von FAG ist ein Wälzlager für Industrieanwendungen mit hohen Radialkräften und axialen Belastungsanteilen. Durch die kugelige Außenringlaufbahn stellt sich das Lager winkeleinstellbar ein, wodurch sich Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler im Betrieb ausgleichen lassen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), bietet diese Ausführung eine tragfähige Basis für schwere Maschinenkonstruktionen. Mit den Abmessungen 170 mm Bohrungsdurchmesser, 310 mm Außendurchmesser und 86 mm Breite deckt das Wälzlager hohe Belastungsanforderungen ab.
Dieses Pendelrollenlager kommt typischerweise in Anwendungen zum Einsatz, bei denen dynamische Wellendurchbiegungen oder Schieflagen auftreten. Das Lager nimmt kombinierte Lasten auf und bleibt auch bei Schiefstellungen funktionsfähig. Lagerungsstellen im allgemeinen Maschinenbau nutzen diese Bauart als Fest- oder Loslager. Die Konstruktion unterstützt einen gleichmäßigen Lauf, wenn Schwingungen und stoßartige Belastungen auf die Lagerstelle einwirken.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine Montage direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder unter Verwendung passender Spann- oder Abziehhülsen. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich der radiale Festsitz kontrolliert einstellen. Da sich die Lagerluft beim Aufpressen verringert, bietet die vergrößerte Lagerluft C4 nach dem Einbau das erforderliche Betriebsspiel. Dies trägt dazu bei, thermisch bedingte Verspannungen im Betrieb zu vermeiden und die Rollbahnen vor Überlastung zu bewahren.
Ein Pendelrollenlager dieser Bauart gleicht Fluchtungsfehler durch seine hohlkugelige Außenringlaufbahn eigenständig aus. Mit einer Bohrung von 170 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm und einer Breite von 86 mm nimmt es hohe Radial- und Axiallasten auf. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Komponenten Formstabilität und Festigkeit unter industriellen Betriebsbedingungen.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine radiale Lagerluft hin, die über der normalen Standardlagerluft liegt. Bei der Montage auf einem konischen Sitz verringert sich das interne Spiel durch das Aufweiten des Innenrings. Die C4-Luft dient dazu, dass auch nach dem Aufpressen und bei Erwärmung ausreichend Spiel verbleibt, um ein Festklemmen zu vermeiden.
Lager mit kegeliger Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 werden entweder direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse montiert. Beim axialen Aufschieben wird der Sitz typischerweise über die Verminderung der radialen Lagerluft oder über den definierten Verschiebeweg des Innenrings kontrolliert.
Für die Lagerringe und Rollen kommt durchgehärteter Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zum Einsatz. Dieser klassische Chromstahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Verschleißbeständigkeit aus. Das Material unterstützt die Formstabilität der Laufbahnen bei wechselnden Rollberührungen unter hohen Kontaktspannungen.
Das Pendelrollenlager überträgt vorwiegend hohe Radialkräfte und bewältigt gleichzeitig Axialkräfte in beide Richtungen. Zudem gleicht das Lager Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring aus, sodass auch bei Durchbiegungen der Welle keine schädlichen Kantenspannungen auf die Rollkörper wirken.
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