FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 91,16 € | 1.732,11 € |
| 3 | 182,32 € | 1.640,95 € |
Das Pendelrollenlager 23326 -AS-MA-T41A von FAG mit 130 mm Bohrung ist speziell für schwingende Beanspruchungen in Schwingsieben konstruiert.
Das FAG Pendelrollenlager 23326 -AS-MA-T41A ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Breite von 112 mm nimmt das Bauteil hohe radiale Kräfte auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das Wälzlager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.
Das Bauteil kommt bei starken Vibrationen und zyklischen Belastungen zum Einsatz, wie sie typischerweise in Schwingsieben auftreten. Die dort vorherrschenden Beschleunigungen stellen besondere Anforderungen an die Festigkeit aller Komponenten. Durch den geführten Messingkäfig bleiben die Rollen auch unter dynamischen Kräften präzise auf ihrer Bahn. Gleichzeitig mindert die Winkelbeweglichkeit des Lagers schädliche Kantenspannungen, wenn sich die Welle unter wechselnder Last elastisch durchbiegt.
Die Spezifikation T41A kennzeichnet Lagerungen für schwingende Beanspruchung. In Verbindung mit der stark erhöhten Radiallagerluft gleicht das System betriebsbedingte Erwärmungen aus. Bei hoher Walkarbeit im Schwingbetrieb dehnt sich der Innenring schneller aus als das Gehäuse, was durch das vergrößerte Radialspiel ausgeglichen wird. Über die Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in das offene Lager leiten.
Die Kennzeichnung T41A steht für eine Sonderausführung für Schwingsiebe und Vibrationsmaschinen. Solche Ausführungen besitzen angepasste Geometrien und Toleranzen, um den extremen Beschleunigungskräften im Betrieb standzuhalten. In Kombination mit einem massiven Käfig wird ein vorzeitiger Verschleiß bei dynamischer Beanspruchung verringert.
Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm und eine Gesamtbreite von 112 mm auf. Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Prüfen Sie vor dem Einbau den verfügbaren Bauraum in Ihrem Gehäuse anhand dieser Anschlussmaße.
Die stark erhöhte Radiallagerluft schafft den nötigen Ausgleich für Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring. Bei schwingenden Maschinen entsteht durch kontinuierliche Lastwechsel Reibungswärme, die den Innenring erwärmt. Ein ausreichendes Radialspiel trägt dazu bei, ein unzulässiges Verspannen und Heißlaufen des Lagers im Betrieb zu vermeiden.
Die Schmiernut samt Schmierbohrungen dient der schnellen Nachschmierung direkt im eingebauten Zustand. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, muss Schmierstoff in regelmäßigen Abständen nachgeführt werden. Über den Außenring gelangt Fett oder Öl symmetrisch zwischen die Rollensätze direkt an die Kontaktflächen.
Ein Messingkäfig zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus. Bei starken Vibrationen und radialen Stoßbelastungen führt er die Wälzkörper stabiler als einfache Blechkäfige. Das Material nimmt die wechselnden Fliehkräfte in schwingenden Aggregaten ohne nennenswerten Verschleiß auf.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Dieser weite Arbeitsbereich ermöglicht den Einsatz in thermisch anspruchsvollen Industrieanlagen. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, dass der gewählte Schmierstoff denselben thermischen Vorgaben entspricht.
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