NKE
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Das Pendelrollenlager 24126 -CE-W33 bietet mit den Maßen 130x210x80 mm eine belastbare Lagerung für hohe Radialkräfte bei Fluchtungsfehlern.
Das Pendelrollenlager 24126 -CE-W33 von NKE Steyr nimmt hohe radiale und axiale Kräfte in beiden Richtungen sicher auf. Konstruiert aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich diese Bauform für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Das Bauteil gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse sowie fertigungsbedingte Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Durch die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Lager direkt in geschmierte Gehäusesysteme einbinden.
Typische Einsatzfelder liegen in Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten auf den Lagerstellen. Da das Lager Winkelfehler dynamisch kompensiert, wirkt es Kantenpressungen an den Rollenkörpern entgegen. Die normale Radiallagerluft unterstützt bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad einen gleichmäßigen Lauf. Zudem gleicht die Konstruktion elastische Durchbiegungen der Wellen im laufenden Betrieb aus.
Die Kennzeichnung W33 bezeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Diese Bauweise ermöglicht das gezielte Nachschmieren im montierten Zustand direkt zwischen die Rollenreihen. Der Schmierstoff verteilt sich dadurch gleichmäßig über das Wälzkörperpaket und den Stahlblechkäfig. Eine offene Lagerausführung erfordert ein abgestimmtes externes Dichtsystem im umgebenden Gehäuse, damit Schmutzpartikel und Feuchtigkeit nicht in die Laufbahnen gelangen.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 130 mm, einen Außendurchmesser von 210 mm sowie eine Breite von 80 mm. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Vor dem Einbau sollten die Anschlussmaße von Welle und Gehäusebohrung präzise abgeglichen werden.
Die Kennzeichnung W33 steht für eine ringförmige Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Über diese Kanäle gelangt frisches Schmiermittel von außen direkt zwischen die Rollen. Dies erleichtert die intervallmäßige Wartung im Betrieb, da der Schmierstoff unmittelbar in die beanspruchte Kontaktzone geführt wird.
Der zulässige Temperatureinsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der verbaute Stahlblechkäfig sind für diese thermische Spanne dimensioniert. Das eingesetzte Schmiermittel muss stets auf die tatsächliche Betriebstemperatur der jeweiligen Anwendung abgestimmt sein.
Normale Radiallagerluft definiert das herstellerseitig vorgegebene Betriebsspiel des Lagers im unbelasteten und nicht montierten Zustand. Dieses Radialspiel ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf den Lagersitz sowie bei üblicher Erwärmung im Betrieb ein gleichmäßiger Lauf ohne Verspannungen erhalten bleibt.
Die offene Bauweise ohne integrierte Dichtungen ermöglicht den gezielten Einsatz in separat abgedichteten Gehäusen sowie die Nutzung externer Schmiersysteme. Zudem gestattet diese Ausführung ein ungehindertes Durchspülen des Lagers bei Wartungsarbeiten und erleichtert die Zirkulation des Schmierstoffs über die W33-Bohrungen.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper sind aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Rollenkörper auf Abstand und führt sie präzise in den Laufbahnen. Diese Werkstoffpaarung ist für hohe mechanische Dauerbelastungen in industriellen Lagerungen ausgelegt.
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