FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 35,00 € | 664,97 € |
| 3 | 70,00 € | 629,97 € |
Das Pendelrollenlager 23134 -E1A-XL-M-C3 von FAG bietet mit 170 mm Bohrung, Messingkäfig und C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit bei Fluchtungsfehlern.
Das Pendelrollenlager 23134 -E1A-XL-M-C3 ist ein offenes Wälzlager für schwere radiale und axiale Belastungen im Maschinen- und Anlagenbau. Dieses Fabrikat von FAG Wälzlager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und verfügt über Hauptabmessungen von 170 mm Bohrungsdurchmesser, 280 mm Außendurchmesser sowie 88 mm Breite. Die Konstruktion gleicht Winkelfehler sowie Durchbiegungen der Welle im Betrieb eigenständig aus. Über eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in das Lagerinnere zuführen.
Der Einsatz dieses Pendelrollenlagers empfiehlt sich vor allem in schweren Lagerungsanordnungen mit hohen radialen Kräften und kombinierten Axiallasten. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn toleriert das Bauteil Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse ohne vorzeitigen Verschleiß. Bei wechselnden Belastungen oder erhöhter Stoßbeanspruchung sorgt der massive Messingkäfig für eine stabile Führung der Rollen. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ermöglicht zudem Einsätze in thermisch anspruchsvollen Umgebungen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Lieferzustand gegenüber der Standardausführung. Dieser vergrößerte Spielraum ist nützlich, wenn feste Wellenpassungen den Innenring aufweiten oder hohe Betriebstemperaturen zu einer thermischen Ausdehnung führen. Die zusätzliche Lagerluft trägt dazu bei, dass die Rollen im Warmbetrieb frei laufen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, werden Gehäusedichtung und Schmiermittelzufuhr gezielt auf die Umgebung abgestimmt. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Breite von 88 mm definiert das Wälzlager den benötigten Bauraum. Bei der Auslegung der Anschlussbauteile dienen diese Hauptabmessungen der Abstimmung von Welle und Lagergehäuse, um einen passgenauen Sitz zu erzielen.
Die Ausführung mit C3-Lagerluft bietet gegenüber der Normalausführung ein vergrößertes Radialspiel im Anlieferungszustand. Dies gleicht thermische Differenzen zwischen Innenring und Außenring aus und kompensiert die Einengung des Lagerspiels, die beim Aufpressen des Innenrings auf die Welle durch die Passung entsteht.
Als Führungselement sorgt der massive Messingkäfig für eine präzise Führung der Rollen, insbesondere bei Stoßbelastungen, Schwingungen und raschen Drehzahländerungen. Der Werkstoff Messing weist zudem günstige Notlaufeigenschaften auf und trägt so zu hoher Zuverlässigkeit im Betrieb bei.
Über eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen. Dieses Konstruktionsmerkmal leitet Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar an die Kontaktflächen der Wälzkörper weiter, sodass sich das Lager über bestehende Zentralschmiersysteme oder Schmierstellen nachschmieren lässt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig sind für dieses Temperaturspektrum spezifiziert. Bei anhaltend hohen Temperaturen muss das Schmiermittel thermisch abgestimmt werden, um Schmierfilmabrisse im Inneren zu vermeiden.
Der Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Fremdkörpern erfolgt bei dieser offenen Bauart über das umgebende Gehäuse. Je nach Einsatzumgebung kommen externe Dichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen am Gehäuse zum Einsatz, die gleichzeitig den Austritt von Schmierstoff verhindern.
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