NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 19,97 € | 379,51 € |
| 5 | 39,94 € | 359,54 € |
Das Pendelrollenlager 23224 CKE4S11 von NSK bietet mit 120x215x76 mm, konischer Bohrung und Schmiernut eine tragfähige Führung für hoch belastete Industrieachsen.
Das Pendelrollenlager 23224 CKE4S11 ist ein offenes Wälzlager für Industrieanwendungen mit schweren radialen und beidseitig axialen Belastungen. NSK fertigt diese Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 120 mm Bohrungsdurchmesser, 215 mm Außendurchmesser und 76 mm Breite. Dank der hohlkugeligen Laufbahn des Außenrings gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Die Bauform eignet sich für anspruchsvolle Betriebsumgebungen mit hohen mechanischen Querkräften.
Hohe Radialkräfte auf rotierenden Achsen sowie winklige Verlagerungen zwischen Welle und Gehäuse bestimmen das primäre Einsatzgebiet dieses Lagers. Das offene Bauteil erlaubt Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Eine integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen im Außenring ermöglicht die direkte Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl zu den Rollen. Dadurch bleibt der verbaute Stahlblechkäfig auch bei anhaltender Rotation zuverlässig mit Schmierstoff benetzt.
Der Innenring verfügt über eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12, gekennzeichnet durch das Merkmal K. Diese Ausführung montieren Sie entweder direkt auf einen konischen Wellenzapfen oder mithilfe einer passenden Spann- oder Abziehhülse auf zylindrische Wellen. Beim Aufschieben verringert sich die normale Radiallagerluft kontrolliert, wodurch sich der feste Sitz der Wälzlagerung präzise bestimmen lässt. Vor dem Einbau sind Passung und Schmierkonzept auf das Gehäuse abzustimmen.
Mit 120 mm Innendurchmesser, 215 mm Außendurchmesser und 76 mm Breite deckt das Wälzlager standardisierte Einbauräume ab. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das Bauteil präzise in entsprechend bearbeitete Gehäusesitze für industrielle Anwendungen ein.
Bei einer konischen Bohrung verjüngt sich der Innendurchmesser über die Baubreite im Verhältnis von einem Millimeter Durchmesseränderung auf zwölf Millimeter Länge. Dieses Kegelverhältnis 1:12 erlaubt die Montage auf einer Adapterhülse oder einer konisch vorgearbeiteten Welle. Durch das axiale Verschieben stellen Monteure das gewünschte radiale Lagerspiel bei der Befestigung kontrolliert ein.
Dieses Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben und wird über die Gehäuseumgebung geschmiert. Der Außenring ist werkseitig mit einer umlaufenden Schmiernut sowie Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die Rollenreihen und den Stahlblechkäfig, was eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung im gesamten Wälzkörperbereich unterstützt.
Das Pendelrollenlager ist für Umgebungstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad ausgelegt. Der Werkstoff 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig ermöglichen den Einsatz sowohl bei Kälte als auch unter erhöhter Betriebswärme. Bei dauerhaft höheren Temperaturen ist darauf zu achten, dass Schmierstoffe und Gehäusedichtungen für denselben thermischen Bereich freigegeben sind.
Bei diesem Wälzlager liegt eine normale Radiallagerluft vor. Dieser Kennwert beschreibt das radiale Spiel der Rollen zwischen Innen- und Außenring im unverbauten Zustand. Da sich das Lagerspiel beim radialen Aufpressen des konischen Innenrings verringert, sollte die Restluft nach dem Festziehen mit einer Fühlerlehre kontrolliert werden.
Pendelrollenlager sind primär für schwere radiale Lasten konzipiert, nehmen aber gleichzeitig axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die tonnenförmigen Wälzkörper laufen in einer gemeinsamen kugelförmigen Außenringlaufbahn. Diese Konstruktion kompensiert Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse sowie elastische Durchbiegungen rotierender Wellen, ohne dass schädliche Kantenspannungen auftreten.
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