NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 27,69 € | 526,18 € |
| 3 | 55,39 € | 498,48 € |
Das Pendelrollenlager 23228 CE4S11 von NSK (140x250x88 mm) nimmt hohe radiale Lasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Beim Pendelrollenlager 23228 CE4S11 handelt es sich um ein Wälzlager von NSK aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die tonnenförmigen Rollen auf der sphärischen Außenringlaufbahn gleicht die Konstruktion Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Da die Ausführung ungedichtet gefertigt ist, erfolgt der Schutz vor Fremdpartikeln und Feuchtigkeit über das umgebende Gehäusesystem. Ein integrierter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Drehzahlen im industriellen Dauereinsatz.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Pendelrollenlager vor allem für schwere Lagerungsaufgaben mit Durchbiegungen oder Fluchtungsfehlern der Welle. Typische Einsatzbereiche sind Baugruppen mit hohen Radiallasten sowie kombinierter Axialbelastung in beide Richtungen. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +200 Grad widersteht das Bauteil thermisch anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Die zweireihige Bauweise stützt dabei radiale Führungskräfte sowie beidseitig wirkende Axialkräfte ab.
Das Lager verfügt über eine Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring. Dies erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand, da frischer Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen gelangt. Die normale Radiallagerluft (CN) ist für standardmäßige Wellen- und Gehäusepassungen ausgelegt, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Mit der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) erfüllt das Produkt alle gängigen Anforderungen des klassischen Maschinenbaus.
Mit 140 mm Bohrungsdurchmesser, 250 mm Außendurchmesser und 88 mm Breite entsprechen die Hauptabmessungen genormten Standardwerten. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäuse oder Maschinengestelle.
Schmiernut und Schmierbohrungen dienen der direkten Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl zwischen den Rollenreihen. Wartungspersonal kann Nachschmierungen über ein Gehäuseschmiersystem vornehmen, ohne die gesamte Lagerung demontieren zu müssen.
Normale Lagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist für übliche Betriebstemperaturen und Passungskombinationen gedacht, bei denen sich die Ringe während des Betriebs im Standardbereich ausdehnen.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf festem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Rollen untereinander. Durch das geringe Eigengewicht verursacht er niedrige Massenkräfte beim Anlaufen und deckt ein breites Drehzahl- sowie Temperaturspektrum ab.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Anwender müssen bei höheren Betriebstemperaturen darauf achten, dass der gewählte Schmierstoff sowie externe Gehäusedichtungen für diesen thermischen Bereich geeignet sind.
Da dieses Bauteil werksseitig über keine integrierten Dichtscheiben verfügt, sind geeignete Dichtsysteme im Gehäuse vorzusehen. Dichtungselemente wie Filzstreifen, Radialwellendichtringe oder Labyrinthdichtungen schützen das Innenleben vor eindringenden Partikeln und Feuchtigkeit.
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