NSK
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Das Pendelrollenlager 21305 CDKE4S11 von NSK bietet mit 25 mm Bohrung, konischem Sitz und Schmiernut hohe Tragfähigkeit bei Wellendurchbiegungen.
Das Pendelrollenlager 21305 CDKE4S11 ist ein offenes Wälzlager für industrielle Anwendungen. Es nimmt hohe Radialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse konstruktionsbedingt eigenständig aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, ist diese Ausführung für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Die Abmessungen betragen 25 mm Bohrungsdurchmesser, 62 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem in Lagerstellen zum Einsatz, an denen Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen auftreten. Durch die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings bewegt sich der Rollensatz frei, ohne die Tragfähigkeit zu mindern. Typische Einsatzorte finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei hohen Radiallasten. Da das Lager offen ausgeführt ist, benötigt die Lagerstelle eine externe Abdichtung sowie eine bedarfsgerechte Schmiermittelzufuhr über das Gehäuse.
Der konische Innenring mit einem Kegelverhältnis von 1:12 ermöglicht eine direkte Montage auf kegeligen Wellensitzen oder die Befestigung mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Bei der Montage lässt sich die normale Radiallagerluft über das axiale Aufschieben des Innenrings einstellen. Um den Wartungsaufwand gering zu halten, verfügt der Außenring über eine umlaufende Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen. Dies unterstützt das Nachschmieren im laufenden Betrieb.
Ein Pendelrollenlager mit konischer Bohrung, das für radiale Lasten und den Ausgleich von Winkelfehlern ausgelegt ist. Der Innenring misst 25 mm, der Außendurchmesser 62 mm und die Breite 17 mm. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in der Laufbahn.
Die kegelige Ausführung des Innenrings dient zur Montage auf entsprechenden Wellenzapfen oder Spannhülsen. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich die Passung festlegen und die interne Lagerluft während des Einbaus kontrolliert verringern.
Über eine integrierte Umfangsnut sowie Schmierbohrungen im Außenring gelangt das Schmiermittel direkt zwischen die Rollenkränze. Da das Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, muss das umgebende Gehäuse gegen Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust abgedichtet werden.
Das Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 arbeitet in einem Bereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Bei höheren Betriebstemperaturen müssen Schmierfett oder Schmieröl sowie die Gehäusedichtungen auf diese thermische Belastung abgestimmt sein.
Dieses Modell entspricht der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardtoleranz deckt gängige Industrieanforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit im allgemeinen Maschinenbau ab.
Normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig festgelegte Radialspiel vor dem Einbau. Da das Aufpressen auf einen konischen Sitz die Lagerluft reduziert, muss das verbleibende Betriebsspiel während des Aufschiebens sorgfältig überprüft werden.
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