NACHI
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Das Pendelrollenlager 22216 EXQW33 von NACHI mit den Maßen 80x140x33 mm nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht winklige Wellendurchbiegungen im Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 22216 EXQW33 ist ein offenes Wälzlager für anspruchsvolle mechanische Lagerungen. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 33 mm eignet sich dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für schwere Lasten. Der Hersteller NACHI stattet die Konstruktion mit einem formstabilen Stahlblechkäfig aus. Die offene Bauform ermöglicht den direkten Zugang von Schmierstoffen zu den beweglichen Wälzkörpern. Durch die sphärische Außenringlaufbahn passt sich das Bauteil Fluchtungsfehlern der Welle flexibel an.
Das Pendelrollenlager 22216 EXQW33 kommt vorwiegend bei hohen Radialkräften und gleichzeitigen Schiefstellungen rotierender Wellen zum Einsatz. Im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau gleicht das Wälzlager statische Montageungenauigkeiten sowie dynamische Wellendurchbiegungen aus, ohne dass übermäßige Kantenpressungen an den Rollen entstehen. Mit dem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad bleibt das Lager auch bei thermischer Beanspruchung in Maschinengehäusen funktionsfähig.
Das Merkmal W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen im Außenring. Diese Bauform erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand, da Schmierstoff direkt in das Innere des Wälzlagers gelangt. Da es sich um ein offenes Lager handelt, dichtet das umgebende Maschinengehäuse die Lagerstelle nach außen ab. Bei der Auslegung sind die normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) zu berücksichtigen.
Die Hauptabmessungen betragen 80 mm Bohrungsdurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 33 mm Baubreite. Diese genormten Anschlussmaße ermöglichen einen Austausch in bestehenden Lagerstellen des Maschinenbaus, sofern Wellensitze und Gehäuseschultern auf diese Dimensionen ausgelegt sind.
Die Kennzeichnung W33 steht für eine im Außenring umlaufende Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen. Über diese Öffnungen gelangt Schmierstoff im laufenden Betrieb direkt zwischen die Rollen. Dies vereinfacht die Wartung und unterstützt eine gleichmäßige Versorgung der Kontaktflächen im Wälzkörperraum.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Der integrierte Stahlblechkäfig und der Verzicht auf temperaturempfindliche Kunststoffbauteile ermöglichen den Einsatz bei thermischen Beanspruchungen. Das verwendete Schmiermittel sollte stets auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt werden.
Als offenes Wälzlager ist diese Ausführung für Lagerstellen konzipiert, bei denen Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme den Schutz vor Schmutz übernehmen. Die ungedichtete Konstruktion ermöglicht eine freie Schmierstoffzufuhr über die Schmiernut und vermeidet zusätzliche Reibung durch schleifende Dichtelemente.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem Standardbetriebsspiel für allgemeine Industrieanwendungen. Sie bietet den erforderlichen Spielraum für betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle und Gehäuse bei üblichen Passungsverhältnissen, wodurch ein vorzeitiges Verspannen der Wälzkörper vermieden wird.
Die Fertigung erfolgt nach der Toleranzklasse P0 bzw. PN, vergleichbar mit der Norm ABEC 1. Diese Standardtoleranz definiert zulässige Maß- und Formabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf im allgemeinen Maschinenbau und erleichtert die präzise Montage auf Standardwellen.
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