FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 732,13 € | 13.910,38 € |
| 3 | 1.464,26 € | 13.178,25 € |
Das FAG Pendelrollenlager 23192 -BEA-XL-K-MB1 bietet mit 460 mm konischer Bohrung und Laufgenauigkeit P5 eine belastbare Lagerung für schwere Wellen.
Das Pendelrollenlager 23192 -BEA-XL-K-MB1 von FAG ist ein zweireihiges Rollenlager für den anspruchsvollen industriellen Großmaschinenbau. Durch die sphärisch geformte Außenringlaufbahn gleicht die Ausführung Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt das Lager mit den Abmessungen 460 x 760 x 240 mm hohe radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen zuverlässig auf. Die Bauart unterstützt stabile Laufeigenschaften bei schweren Wellenlagerungen.
Konstruiert ist dieses Pendelrollenlager für stark beanspruchte Industrieanwendungen, bei denen betriebsbedingte Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäusegeometrie auftreten können. Durch das Zusammenspiel aus hoher Tragfähigkeit und freier Winkeleinstellbarkeit wirkt die Konstruktion kantigen Druckspitzen entgegen, wenn sich massive Wellen unter Betriebsbelastung verformen. Das Bauteil kompensiert Winkelfehler ohne Reibungserhöhung und sichert eine homogene Lastverteilung über die gesamte Rollenlänge.
Die Kennzeichnung K steht für eine kegelige Innenbohrung im Steigungsverhältnis 1:12. Diese geometrische Form erleichtert die Montage auf konischen Wellensitzen sowie auf passenden Spann- oder Abziehhülsen. Zudem erlaubt der kegelige Sitz ein definiertes Einstellen der radialen Lagerluft beim mechanischen oder hydraulischen Aufpressen. Die Toleranzklasse PN deckt die Standard-Maßgenauigkeit ab, während die erhöhte Laufgenauigkeit P5 geringe radiale Rundlaufabweichungen während der Rotation unterstützt.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 460 mm, einem Außendurchmesser von 760 mm und einer Baubreite von 240 mm zählt dieses Bauteil zu den Großlagern. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlussmaße von Welle und Gehäusebohrung, um einen formschlüssigen Sitz der massiven Ringe zu erreichen.
Der Buchstabe K signalisiert eine konische Bohrung mit einem Standardkegel von 1:12. Diese Bauform verwenden Sie entweder direkt auf kegelig geschliffenen Wellenzapfen oder in Kombination mit passenden Montagehülsen. Beim axialen Aufschieben verringert sich das Radialspiel messbar, wodurch Sie das Betriebsspiel exakt vorgeben.
Zwei Reihen von Tonnenrollen laufen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese sphärische Geometrie erlaubt ein stufenloses Auspendeln des Innenrings samt Rollensatz. Fluchtungsfehler zwischen Lagersitzen oder betriebsbedingte Durchbiegungen schwerer Wellen kompensiert das Bauteil dadurch ohne zusätzliche Kantenpressung auf die Wälzkörper.
Das Lager verbindet die normale Maßgenauigkeit PN an den Anschlussflächen mit einer gesteigerten Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Die engere Rundlauftoleranz P5 sorgt für geringe radiale Abweichungen im rotierenden Betrieb. Das mindert Vibrationen und schont benachbarte Maschinenkomponenten bei dauerhafter Belastung.
Ringe und Rollen sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Chromstahl bietet eine hohe Druckfestigkeit sowie Beständigkeit gegen abrasiven Verschleiß unter mechanischen Beanspruchungen. Für einen sicheren Betrieb empfiehlt sich die genaue Abstimmung von Schmierstoffart und Nachschmierintervallen auf die vorliegenden Einsatzbedingungen der Gesamtanlage.
Die Montage auf konischem Wellensitz oder Spannhülse erfordert die Überwachung des radialen Restspiels oder des axialen Verschiebewegs. Mechanische oder hydraulische Hilfsmittel drücken den Innenring gleichmäßig auf den Konus. Dabei verengt sich die Bohrung, bis das vom Anlagenbauer vorgegebene Lagerspiel erreicht ist.
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