NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,05 € | 114,89 € |
| 20 | 12,10 € | 108,84 € |
Das Pendelrollenlager 22215 EAE4C4 von NSK ermöglicht mit den Maßen 75x130x31 mm und C4-Lagerluft den Ausgleich von Wellendurchbiegungen bei thermischer Belastung.
Das Pendelrollenlager 22215 EAE4C4 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für schwere Radiallasten und beidseitig wirkende Axialkräfte. NSK fertigt diese offene Ausführung mit einem Stahlblechkäfig sowie einer Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring. Durch die hohlkugelige Außenring-Laufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus, ohne dass dabei unzulässige Kantenspannungen an den Rollenkörpern entstehen.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe Radialkräfte auf rotierende Wellen treffen und Montageungenauigkeiten oder elastische Verformungen zu erwarten sind. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Lagerungsanordnungen mit dynamischen Durchbiegungen. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +200 Grad eignet sich die Ausführung auch für thermisch anspruchsvolle Umgebungsbedingungen.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem Normalspiel liegt. Dieser vergrößerte Spielraum dient dazu, starke Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring auszugleichen oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse ohne Klemmen aufzunehmen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion, während Schmierstoff direkt über die Umfangsnut im Außenring zugeführt werden kann.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Gesamtbreite von 31 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in genormte Lagergehäuse oder Maschinengehäuse gleicher Baugröße.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser zusätzliche Freiraum zwischen Rollen und Laufbahnen gleicht thermische Dehnungen bei hohen Betriebstemperaturen aus. Zudem verhindert er das Klemmen des Lagers, falls Innen- oder Außenring durch feste Passungssitze elastisch verformt werden.
Über die im Außenring eingearbeitete Umfangsnut mit Schmierbohrungen gelangt frisches Schmiermittel direkt in das Innere der Wälzkörperreihen. Dieses Konstruktionsmerkmal erleichtert die regelmäßige Nachschmierung im laufenden Betrieb und trägt zu einer gleichmäßigen Schmierstoffverteilung über die gesamte Laufbahnbreite bei.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der formstabile Stahlblechkäfig sind für diesen erweiterten thermischen Einsatzbereich ausgelegt. Für den Betrieb müssen Schmierstoffe gewählt werden, die diesen Temperaturen standhalten.
Die innere Lauffläche des Außenrings ist als durchgehende Hohlkugelfläche ausgeführt. Dadurch können sich der Innenring und der Rollensatz innerhalb bestimmter Grenzen frei um den Lagermittelpunkt einstellen. Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse sowie dynamische Wellendurchbiegungen unter Last werden so ohne Funktionseinbußen ausgeglichen.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normal (PN) gefertigt, was im US-amerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse deckt die Maß- und Laufgenauigkeitsanforderungen der meisten Industrieanwendungen zuverlässig ab.
NSK Deutschland GmbH
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