TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 50,00 € | 950,07 € |
| 3 | 100,01 € | 900,06 € |
Das Pendelrollenlager 24136 EJW33 von TIMKEN (180x300x118 mm) nimmt schwere Radiallasten sowie Fluchtungsfehler in anspruchsvollen Industrieanwendungen auf.
Das Pendelrollenlager 24136 EJW33 ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), gefertigt für mechanisch stark beanspruchte Industrieanwendungen. Zwei symmetrische Rollenreihen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleichen statische wie dynamische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtungen ermöglicht das Lager eine direkte Schmierung im Einbauraum und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius.
Der Einsatz erfolgt primär bei schweren Lagerungen, wenn hohe Radialkräfte auf rotierende Wellen wirken und Wellendurchbiegungen auftreten können. Durch die Pendelfähigkeit gleicht das System Fluchtungsfehler aus, ohne zusätzliche Kantenpressung an den Wälzkörpern hervorzurufen. Bei offenen Lagern dieser Dimension stimmen Anwender die externe Gehäuseabdichtung und das gewählte Schmiermittel auf die Umgebungsbedingungen ab.
Das Kürzel W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut samt radialen Schmierbohrungen im Außenring. Diese Bauform führt Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollensätze, was die gleichmäßige Versorgung der Kontaktzonen unterstützt. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Rollen mit geringer Eigenmasse stabil. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft und der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 führt das Lager die Welle bei üblichen Betriebspassungen präzise.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 180 mm, einen Außendurchmesser von 300 mm und eine Gesamtbreite von 118 mm. Diese Maße entsprechen der Dimension 24136 für schwere Traglasten. Vor dem Einbau ist der vorhandene Bauraum im Gehäuse und auf der Welle zu prüfen.
Das Nachsetzzeichen W33 steht für eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Über diese Konstruktion gelangt frischer Schmierstoff von außen unmittelbar in das Innere zwischen die Rollenkränze. Dies erleichtert die Nachschmierung im laufenden Instandhaltungsbetrieb.
Normale Lagerluft bedeutet, dass das radiale Spiel im Inneren weder vergrößert noch verkleinert gefertigt ist. Dieser Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen reicht bei standardmäßigen Temperaturdifferenzen und üblichen Passungen aus, um ein Klemmen der Rollen abzuwenden.
Das Lager aus 100Cr6-Wälzlagerstahl ist für einen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Da keine temperaturempfindlichen Kunststoffdichtungen verbaut sind, bestimmt bei höheren Temperaturen vor allem die thermische Belastbarkeit des extern zugeführten Schmierstoffs die nutzbare Grenze.
Eine offene Ausführung ohne schleifende Dichtscheiben reduziert das Reibmoment und erlaubt den Betrieb mit Gehäuseschmiersystemen wie Ölbad, Ölumlauf oder Nachschmierfett. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit ist eine geeignete Gehäusedichtung im Umfeld vorzusehen.
Dieses Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 ausgeführt. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für industrielle Lagerungen und unterstützt eine definierte Austauschbarkeit im Reparatur- oder Neubaufall.
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