NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,99 € | 132,89 € |
| 20 | 13,99 € | 125,89 € |
Das Pendelrollenlager 22313 EAE4C3 von NSK nimmt bei 65x140x48 mm hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Mit dem Pendelrollenlager 22313 EAE4C3 erhalten Sie ein Wälzlager von NSK für anspruchsvolle Aufgaben im Maschinenbau. Die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über zwei Reihen tonnenförmiger Rollen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn. Das Bauteil gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Dank der offenen Bauform und der integrierten Schmiernut lässt sich der Schmierstoff direkt in das Lagerinnere leiten.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe Radialkräfte auf die Welle wirken und Schiefstellungen auftreten können. Der Einsatz empfiehlt sich in Lagerungen mit hohen Radiallasten und möglichen Fluchtungsfehlern. Durch die sphärische Laufbahn im Außenring toleriert das Lager statische und dynamische Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und eignet sich für variable Drehzahlbereiche bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Die Nachsetzzeichen EAE4C3 kennzeichnen spezifische Ausstattungsmerkmale für den industriellen Einsatz. Das Kürzel C3 steht für eine vergrößerte Radialluft gegenüber der Normalluft. Diese Zugabe verringert das Risiko eines Verspannens der Wälzkörper, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen die Lagerluft reduzieren. Für eine gleichmäßige Nachschmierung sorgen die umlaufende Umfangsnut und die Schmierbohrungen im Außenring. Das Schmiermittel gelangt so ohne Demontage unmittelbar zwischen die Wälzkörperreihen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 48 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 22313 und erleichtern den direkten Einbau in passende Gehäusesitze.
Die Kennzeichnung C3 definiert eine radial vergrößerte Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen ist vorteilhaft, wenn Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungssitze das Lagerspiel im montierten Zustand verengen.
Die Schmiernut samt Querbohrungen im Außenring dient der gezielten Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl. Das Schmiermittel wird über das Lagergehäuse direkt in das Zentrum des Wälzlagers geleitet. Dies unterstützt eine kontinuierliche Schmierung beider Rollenreihen und erleichtert reguläre Nachschmierintervalle.
Dieses Wälzlager ist für den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig unterstützen die Maßhaltigkeit innerhalb dieser Spanne, sofern ein temperaturstabiler Schmierstoff verwendet wird.
Die offene Ausführung wird ohne integrierte Dichtungen gefertigt. Um das Lagerinnere vor Fremdkörpern zu bewahren und Schmierstoffverluste zu vermeiden, empfiehlt sich eine Gehäuseabdichtung über externe Dichtungen. Zudem sollte die Schmierstoffversorgung im laufenden Betrieb regelmäßig überprüft und nachgeführt werden.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz (PN, vergleichbar mit ABEC 1) gefertigt. Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau und in industriellen Antriebseinheiten maßhaltig ab.
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