TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 4,54 € | 86,27 € |
| 20 | 9,08 € | 81,73 € |
Das Pendelrollenlager 22212 KEMW33C3 von TIMKEN mit 60 mm Bohrung gleicht Fluchtungsfehler bei hohen Radiallasten durch seine hohlkugelige Außenringlaufbahn aus.
Für anspruchsvolle Lagerungen im Maschinenbau steht das Pendelrollenlager 22212 KEMW33C3 von TIMKEN bereit. Dieses zweireihige Wälzlager besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring, wodurch sich Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler im Betrieb selbsttätig ausgleichen. Mit Hauptabmessungen von 60 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite entspricht das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das zweireihige Lager ist für Anwendungsbereiche ausgelegt, bei denen schwere Radialkräfte und kombinierte Axiallasten aufgenommen werden müssen. Durch den Messingkäfig behält die Baugruppe auch bei starken Vibrationen oder raschen Beschleunigungen ihre Führung bei. Eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring leitet Schmierstoff direkt zwischen die Rollensätze. Mit dem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad deckt die Ausführung anspruchsvolle thermische Bedingungen ab.
Die konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 dient der Befestigung auf kegeligen Wellensitzen oder unter Verwendung von Spann- und Abziehhülsen. Eine vergrößerte radiale Lagerluft der Klasse C3 gleicht die Verringerung des Radialspiels aus, die beim Aufschieben des Innenrings auf den konischen Sitz entsteht. Zudem bietet dieser zusätzliche Spielraum Schutz vor Verspannungen bei thermischer Ausdehnung. Die Montage erfordert die Überwachung der Radialluftminderung während des axialen Aufschiebens.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 28 mm auf. Diese Abmessungen definieren die Einbauverhältnisse in Gehäuse und Welle.
Das Nachsetzzeichen C3 verweist auf eine gegenüber der Normalausführung vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum mindert das Risiko eines Klemmens der Wälzkörper, wenn sich Bauteile im Betrieb erwärmen oder der Innenring beim Aufpressen auf einen Kegelsitz aufgeweitet wird.
Die konische Innenform im Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine feste Verbindung mit der Welle über passende Spannhülsen, Abziehhülsen oder direkt auf kegeligen Wellenzapfen. Über den axialen Verschiebeweg beim Aufpressen lässt sich die verbleibende Lagerluft regulieren.
Dieses Merkmal, in Kurzzeichen meist als W33 geführt, leitet Schmierfett oder Schmieröl durch radiale Öffnungen direkt ins Lagerinnere. Dadurch verteilt sich das Schmiermittel gleichmäßig über die beiden Rollenreihen und die Laufbahnen.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität.
Die Fertigung erfolgt nach der regulären Toleranzklasse P0/PN, die dem internationalen Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus an Maß- und Rundlaufgenauigkeit.
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