NKE
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Das Pendelrollenlager 23132 -CE-W33 von NKE Steyr bietet mit 160x270x86 mm hohe radiale Tragfähigkeit und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 23132 -CE-W33 ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es nimmt sehr schwere Radiallasten sowie kombinierte Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch die tonnenförmigen Rollen und die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das Bauteil im Betrieb selbsttätig ein. Winkelverlagerungen und Wellendurchbiegungen gleicht die Konstruktion ohne nennenswerten Reibungsanstieg aus. NKE Steyr fertigt diese Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in normaler Maß- und Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses Lager kommt vor allem bei hohen Radiallasten und kombinierten Axialkräften zum Einsatz, bei denen elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen auftreten. Die sphärische Geometrie ermöglicht dabei den Ausgleich von Winkelfehlern direkt in der Lagerung. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, lässt sich das Innere flexibel mit Schmierfett oder Schmieröl versorgen. Für den Betrieb ist ein wirksamer externer Schutz gegen Staub, Feuchtigkeit und sonstige Fremdkörper im Lagergehäuse erforderlich.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine ringförmige Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen im Außenring. Diese Konstruktion erleichtert die regelmäßige Nachschmierung direkt an den rotierenden Wälzkörpern. Der Schmierstoff gelangt symmetrisch und gleichmäßig verteilt in beide Rollenreihen, was den Schmierfilm stabil hält und den Betrieb im zulässigen Bereich von -30 bis +200 Grad unterstützt. Der eingebaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und ist dafür ausgelegt, Erschütterungen im industriellen Einsatz standzuhalten.
Mit einem Innendurchmesser von 160 mm, einem Außendurchmesser von 270 mm und einer Baubreite von 86 mm entspricht das Lager standardisierten Dimensionen. Diese Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Gehäuse und Maschinengestelle.
W33 kennzeichnet eine umlaufende Nut mit mehreren Bohrungen im Außenring zur Schmierstoffzufuhr. Über diese Schmiernut lässt sich Schmierstoff direkt in das Zentrum des Lagers einbringen. Dadurch verteilt sich das Schmiermittel gleichmäßig auf beide Wälzkörperreihen, ohne dass eine seitliche Schmierstoffzuführung erforderlich ist.
Gefertigt mit normaler Radiallagerluft, eignet sich dieses Bauteil für reguläre Passungsverhältnisse auf Welle und Gehäuse sowie übliche Betriebstemperaturen. Diese Standardluft trägt dazu bei, dass nach dem Aufpressen der Ringe und unter betriebsbedingter Erwärmung das nötige Betriebsspiel zwischen Rollen und Laufbahnen erhalten bleibt.
Der spezifizierte Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Gefertigt aus formstabilem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behält das Lager auch bei Betriebswärme seine Maßhaltigkeit. Entscheidend für den sicheren Betrieb in diesem Bereich ist die Wahl eines Schmierstoffs, der für die jeweilige Einsatztemperatur freigegeben ist.
Als offenes Lager ist diese Ausführung für Einbauräume konzipiert, in denen Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen die Abdichtung übernehmen. Die offene Konstruktion ermöglicht eine freie Durchspülung mit Schmieröl oder den gezielten Austausch von Schmierfett im Rahmen regelmäßiger Wartungszyklen an der Maschine.
Ein Stahlblechkäfig führt die beiden Rollenreihen im Lagerinneren. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher Festigkeit aus. Sie sind beständig gegenüber gängigen Schmierstoffen und für den Einsatz über den gesamten zulässigen Temperaturbereich des Lagers geeignet.
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