SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,29 € | 442,57 € |
| 3 | 46,59 € | 419,27 € |
Das Pendelrollenlager 23028 CCK/W33 von SKF nimmt hohe Radialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler bei 140 mm Wellendurchmesser zuverlässig aus.
Dieses zweireihige Wälzlager ist für anspruchsvolle Industrieanwendungen konstruiert, bei denen schwere Radiallasten und Wellendurchbiegungen auftreten. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich der Rollensatz selbsttätig ein, was Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse ausgleicht. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die erhöhte Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5 unterstützen einen vibrationsarmen Lauf über einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.
Die Konstruktion nimmt vorrangig hohe Radialkräfte auf und führt die Welle gleichzeitig in beiden axialen Richtungen. Durch die Pendelbewegung der Rollen auf der sphärischen Außenringbahn bleibt die Tragfähigkeit auch bei elastischen Wellenverlagerungen erhalten. Ein Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen gleichmäßig und hält sie auf präzisem Abstand. Als offenes Bauteil verlangt das Lager ein sauberes Gehäuseumfeld sowie eine Schmierung über die im Außenring integrierten Schmierbohrungen.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf die kegelige Innenbohrung. Diese Ausführung erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Aufschubweg stellen Sie das Betriebsspiel exakt ein. Für den Schmierstoffnachschub verfügt der Außenring über eine umlaufende Nut samt Bohrungen nach W33-Standard. Dadurch gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen.
Das Nachsetzzeichen CC steht für fensterförmige Stahlblechkäfige zur Führung der Rollen. Der Buchstabe K kennzeichnet die konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 für Hülsenmontage oder Kegelsitze. Das Kürzel W33 weist auf eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring hin, was das Nachschmieren im Betrieb erleichtert.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 140 mm an der Bohrung, einen Außendurchmesser von 210 mm sowie eine Baubreite von 53 mm auf. Da es sich um eine konische Bohrung handelt, bezieht sich das Nennmaß der Bohrung auf den theoretisch kleineren Durchmesser des Kegels.
Durch den Innenkegel montieren Sie das Lager entweder direkt auf einen kegelig geschliffenen Wellenzapfen oder unter Verwendung einer Spannhülse beziehungsweise Abziehhülse auf einer zylindrischen Welle. Das radiale Betriebsspiel verringert sich beim kontrollierten axialen Aufschieben auf den Kegelsitz, was eine exakte Justierung ermöglicht.
Die Toleranzklasse P5 definiert eine gegenüber dem Standard Normal (PN) eingeengte Laufgenauigkeit. Das bedeutet geringere Rundlauf- und Planlaufabweichungen der Ringe. In der Praxis führt diese Präzision zu einem ruhigeren Laufverhalten, verringerten Schwingungen im Antriebsstrang und einer reduzierten Wärmeentwicklung bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben. Diese Bauform kommt zum Einsatz, wenn die Abdichtung extern über Gehäusedichtungen wie Labyrinthringe oder Radial-Wellendichtringe gelöst ist. Dadurch lässt sich der Schmierstoff über die Nut im Außenring kontinuierlich erneuern, ohne dass Schmutzpartikel im Lagerinneren eingeschlossen bleiben.
Sowohl der Innenring als auch der Außenring und die Tonnenrollen bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Festigkeit gegenüber Materialermüdung bei hohen Radialbelastungen. Die beiden verbauten Fensterkäfige zur Rollenführung sind aus stabilem Stahlblech gefertigt.
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