FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,83 € | 300,81 € |
| 5 | 31,67 € | 284,97 € |
Das Pendelrollenlager 23024 -E1A-XL-M-C4 von FAG (120x180x46 mm) gleicht Wellendurchbiegungen bei schweren Radiallasten sowie hohen Betriebstemperaturen winkelbeweglich aus.
Das Pendelrollenlager 23024 -E1A-XL-M-C4 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Bei Abmessungen von 120 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 46 mm Breite nimmt dieses Lager sehr hohe Radialkräfte sowie kombinierte Axialbelastungen auf. Die tonnenförmigen Rollen führen sich in der hohlkugeligen Außenringlaufbahn selbsttätig nach. Dadurch kompensiert die Konstruktion Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb, ohne dass unzulässige Kantenspannungen an den Wälzkörpern entstehen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Ausführung vor allem bei Lagerungen mit hohen Radialkräften und stoßartigen Belastungen. Überall dort, wo schwere Wellen unter Last elastisch nachgeben oder Wärmeeinflüsse zu Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse führen, verhindert die Pendelfunktion ein Verkanten. Der massive Messingkäfig führt die Rollen auch bei starken Beschleunigungen vibrationsfest in der Laufbahn. Dank des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 bleibt das Bauteil im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad formstabil.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem Standard und über der Stufe C3 liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel ist notwendig, wenn zwischen Innen- und Außenring ein deutliches Temperaturgefälle entsteht oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Lagerspiel beim Einbau verringern. Bei Betriebstemperaturen bis +200 Grad dehnt sich der Innenring stärker aus als die Umgebung. Die C4-Luft trägt dazu bei, dass das Lager trotz Wärmedehnung nicht verspannt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 46 mm auf. Es wird in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt.
C4 bezeichnet eine stark vergrößerte interne Radiallagerluft. Dieses Spiel liegt über der Normalluft und über der Stufe C3. Es dient dazu, eine stärkere Wärmeausdehnung der Welle auszugleichen und verhindert ein Klemmen des Lagers bei festen Passungen sowie hohen Betriebstemperaturen.
Der durch das Nachsetzzeichen M gekennzeichnete Massivkäfig aus Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Vibrationsbeständigkeit aus. Er führt die Wälzkörper unter stoßartigen Belastungen stabil in der Laufbahn und eignet sich für anspruchsvolle Einsätze mit wechselnden Drehzahlen.
Das Lager besitzt im Außenring eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen. Über diese Vorrichtung gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert das umgebende Gehäuse eine externe Dichtung.
Das Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +200 Grad ab. Konstruktion und Werkstoffgefüge sind darauf ausgelegt, innerhalb dieses thermischen Fensters maßstabil zu arbeiten, sofern ein hitzebeständiger Schmierstoff verwendet wird.
Die Innenfläche des Außenrings ist als durchgehende Hohlkugelfläche ausgeführt. Dadurch können sich die beiden Rollenreihen mitsamt dem Innenring innerhalb gewisser Grenzen frei im Außenring einstellen. Winkelfehler zwischen Gehäuseachse und Welle führen daher nicht zu schädlichen Randspannungen an den Wälzkörpern.
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