FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,51 € | 313,81 € |
| 5 | 33,03 € | 297,29 € |
Das Pendelrollenlager 22318 -E1-XL-C3 von FAG bietet mit 90x190x64 mm und C3-Lagerluft hohe Tragfähigkeit bei Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehlern.
Das Pendelrollenlager 22318 -E1-XL-C3 nimmt schwere Radiallasten sowie gleichzeitig wirkende Axialkräfte auf. Als offenes Wälzlager mit den Hauptabmessungen 90 mm Bohrung, 190 mm Außendurchmesser und 64 mm Breite gleicht es statische und dynamische Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. FAG fertigt dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es eignet sich für den industriellen Dauereinsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vor allem in schwer belasteten Industrieanwendungen und Antrieben mit hohen Radial- und Axiallasten. Durch die tonnenförmigen Rollen kompensiert das Lager Durchbiegungen der Welle, ohne dass Kantenspannungen auftreten. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungsscheiben handelt, bindet man es direkt in Gehäusesysteme mit externer Abdichtung ein. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring erleichtert das gezielte Nachschmieren mit Fett oder Öl im laufenden Betrieb.
Die Kennzeichnung C3 weist eine gegenüber der Normalausführung leicht erhöhte Radiallagerluft aus. Dieser zusätzliche Radialspielraum trägt dazu bei, ein Verspannen des Lagers zu vermeiden, wenn betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen zu einer radialen Ausdehnung des Innenrings führen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise bei geringer Reibung. Über die Schmiernut mit Bohrungen gelangt das Schmiermittel unmittelbar zwischen die beiden Rollenreihen. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung sauberer Anschlussflächen sowie der Lage der Schmierbohrungen.
Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Baubreite von 64 mm entspricht das Lager standardisierten Abmessungen. Vor dem Einbau sollten Wellensitz sowie Gehäusebohrung auf Maßhaltigkeit und zylindrische Form geprüft werden.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine Radiallagerluft, die über dem Standardwert der Normallagerluft liegt. Dies verschafft den Rollen zusätzlichen radialen Spielraum. Das ist vorteilhaft bei Anwendungen mit Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring oder bei festen Passungen auf der Welle, die das Spiel nach dem Aufpressen verringern.
Über die im Außenring integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen lässt sich das offene Lager direkt über das Gehäuse mit Schmierfett oder Schmieröl versorgen. Das Schmiermittel gelangt gleichmäßig zwischen die Rollenreihen. Da keine Dichtungen integriert sind, muss die Lagerstelle über das Gehäuse gegen Verunreinigungen geschützt werden.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad, basierend auf der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und Stahlblechkäfig. Die Konstruktion eignet sich für kalte Umgebungen ebenso wie für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen. Der Schmierstoff muss auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Die innere Laufbahn des Außenrings ist hohlkugelig geformt. Dadurch können sich Innenring, Rollensatz und Stahlblechkäfig im Betrieb winkelbeweglich einstellen. Statische Fluchtungsfehler aus der Montage oder elastische Wellendurchbiegungen unter Last führen somit nicht zu unzulässigen Kantenspannungen an den Wälzkörpern.
Gefertigt nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, entspricht das Lager der regulären Normaltoleranz für Wälzlager. Diese Maß- und Laufgenauigkeit für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf deckt die Anforderungen typischer Industrie- und Maschinenanwendungen ab.
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