22310 -E1-K Pendelrollenlager von FAG
22310 -E1-K Pendelrollenlager von FAG

FAG

Pendelrollenlager FAG 22310 -E1-K

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
110 mm
Breite
40 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Außenring
Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring
Ausführung
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
1,86 kg
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Pendelrollenlager FAG 22310 -E1-K
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Pendelrollenlager FAG 22310 -E1-K

Das Pendelrollenlager 22310 -E1-K von FAG Wälzlager bietet mit 50x110x40 mm und konischer Bohrung hohe radiale Tragfähigkeit bei Schiefstellungen.

Das Pendelrollenlager 22310 -E1-K von FAG Wälzlager nimmt hohe Radialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Als zweireihiges Wälzlager verfügt die Bauform über eine hohlkugelige Außenringlaufbahn, wodurch sich der Rollensatz winkelbeweglich einstellt. Das offene Bauteil besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf ihren Laufbahnen.

Wofür eignet sich das Pendelrollenlager 22310 -E1-K?

Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Ausführung vor allem bei Lagerungen mit hohen Radialkräften und betriebsbedingten Schiefstellungen. Das Lager nimmt kombinierte Belastungen auf, bei denen neben starken Radialkräften auch axiale Führungskräfte in beiden Richtungen wirken. Durch die winkelbewegliche Konstruktion kompensiert das Rollenlager Durchbiegungen langer Wellen sowie fertigungsbedingte Fluchtungsfehler im Gehäuse. Die offene Bauform erlaubt eine flexible Schmierung über externe Schmiersysteme im Maschinenbau.

Worauf kommt es bei der Montage mit konischer Bohrung an?

Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Sie montieren das Lager wahlweise direkt auf einen kegeligen Wellenzapfen oder befestigen es mithilfe einer passenden Spann- oder Abziehhülse auf einer zylindrischen Welle. Überwachen Sie während des axialen Aufschiebens die Reduzierung der normalen Radiallagerluft. Eine im Außenring integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen erleichtert den direkten Fett- oder Ölzulauf im Betrieb.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen K beim Pendelrollenlager 22310 -E1-K?

Die Kennzeichnung K steht für eine konische Bohrung im Verhältnis 1:12, bei der sich der Innenring gleichmäßig über die Lagerbreite erweitert. Diese Kegelform ermöglicht eine Montage mittels Spann- oder Abziehhülsen auf glatten Wellen oder direkt auf kegeligen Sitzen, wodurch sich das Lager radial vorspannen lässt.

Welche Hauptabmessungen weist dieses Rollenlager auf?

Die Bohrung beträgt 50 mm am kleinsten Durchmesser des Innenrings. Der Außendurchmesser misst 110 mm und die Gesamtbreite liegt bei 40 mm. Diese Dimensionen bieten eine hohe radiale Tragfähigkeit bei kompaktem Einbauraum für anspruchsvolle mechanische Lagerungen.

Welche Toleranzklasse weist das Pendelrollenlager 22310 -E1-K auf?

Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN nach Norm, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeitsklasse eignet sich für den Großteil des allgemeinen Maschinenbaus sowie für Antriebsstränge mit üblichen Drehzahlanforderungen und Betriebsbedingungen.

Wie erfolgt die Schmierung bei dieser offenen Lagerausführung?

Eine Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen im Außenring führt das Schmiermittel direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbau eine bauseitige Abdichtung des Lagergehäuses gegen Schmutzeintrag und Schmiermittelverlust.

Welcher Temperaturbereich ist für das Pendelrollenlager 22310 -E1-K zulässig?

Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der Werkstoff 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig bewahren auch bei thermischen Schwankungen innerhalb dieser Spanne ihre strukturellen Eigenschaften und tragen zu einer sicheren Führung der Rollen bei.

Was unterscheidet die normale Lagerluft von Sonderausführungen wie C3?

Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel des Lagers im messkraftfreien Neuzustand. Im Vergleich zu einer vergrößerten Luft wie C3 verbleibt nach dem regulären Aufpressen ein kleineres Betriebsspiel. Dies fördert eine exakte Wellenführung bei moderaten Betriebstemperaturen und normalen Passungsverhältnissen.

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