FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 13,04 € | 247,71 € |
| 5 | 26,08 € | 234,67 € |
Das Pendelrollenlager 22220 -E1A-XL-M-C3 von FAG bietet mit 100 mm Bohrung, Messingkäfig und C3-Lagerluft zuverlässigen Ausgleich von Wellendurchbiegungen bei schweren Lasten.
Dieses zweireihige Pendelrollenlager 22220 -E1A-XL-M-C3 von FAG nimmt sehr hohe radiale und gleichzeitig axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das Wälzlager selbsttätig ein, wodurch es Fluchtungsfehler oder elastische Durchbiegungen der Welle im Betrieb ausgleicht. Mit den Abmessungen 100x180x46 mm und der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das offene Lager der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Diese Bauform eignet sich für Lagerungen mit hohen Radialkräften und wechselnden Axialkräften, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten. Die sphärische Laufbahn kompensiert Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring ohne unzulässige Kantenspannungen. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +200 Grad bleibt das Lager auch bei thermischer Beanspruchung formstabil.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel verhindert das Verklemmen der Rollen, wenn feste Passungen oder Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse das Lagerspiel im Lauf verringern. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält mechanischen Stoßbelastungen stand. Zudem erleichtert die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring das direkte Nachschmieren im Betrieb, was die Schmierstoffverteilung im gesamten Lagerinnenraum verbessert.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Baubreite von 46 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für Pendelrollenlager dieser Baugröße und ermöglichen einen passgenauen Einbau in standardisierte Gehäuse oder Wellenaufnahmen.
Das Nachsetzzeichen C3 bezeichnet eine gegenüber der Normalluft vergrößerte Radiallagerluft. Das zusätzliche Radialspiel ist erforderlich, wenn starke Presspassungen den Innenring aufweiten oder erhebliche Temperaturdifferenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse auftreten. Es beugt vorzeitiger Verspannung der Rollen im laufenden Betrieb vor.
Der durch das Nachsetzzeichen M gekennzeichnete Käfig aus Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus. Er führt die tonnenförmigen Rollen auch bei starken Schwingungen, hohen Drehzahlen oder wechselnden Stoßbelastungen spurtreu und widersteht hohen mechanischen Beanspruchungen im Betrieb.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut sowie Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierfett oder Schmieröl mit einer Fettpresse oder Zentralschmieranlage direkt zwischen die Rollenreihen einbringen. Das unterstützt eine gleichmäßige Schmierstoffversorgung ohne Demontage der Lagerung.
Da dieses Lager ab Werk keine integrierten Schleif- oder Deckscheiben besitzt, gelangt Schmutz ohne Schutz in das Innere. In staubigen oder feuchten Umgebungen erfordert die Konstruktion daher externe Dichtungen im Lagergehäuse, etwa Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen, um das Eindringen von Partikeln und den Schmierstoffverlust zu vermeiden.
Das Wälzlager aus 100Cr6-Stahl ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Dieser breite thermische Bereich erlaubt den Einsatz in frostgefährdeten Außenanlagen ebenso wie in wärmeintensiven Industrieanlagen. Bei hohen Temperaturen muss das Schmiermittel auf die thermische Belastung abgestimmt sein.
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