FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 19,50 € | 370,58 € |
| 5 | 39,01 € | 351,07 € |
Das FAG Pendelrollenlager 22319 -E1-XL-T41A (95x200x67 mm) ist speziell für schwingende Beanspruchungen in Schwingsieben mit stark erhöhter Radiallagerluft ausgelegt.
Das Pendelrollenlager 22319 -E1-XL-T41A von FAG ist ein Wälzlager für anspruchsvolle Industrieumgebungen mit dynamischen Schwingungen. Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 67 mm nimmt dieses offene Lager hohe Radial- und Axiallasten auf. Durch die zweireihige Tonnenrollen-Konstruktion gleicht es Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse eigenständig aus. Der Werkstoff 100Cr6 verleiht den Laufbahnen eine solide Formstabilität im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.
Dieses Speziallager kommt vorrangig in Schwingsieben zum Einsatz, in denen kontinuierliche Schwingungen auftreten. Die Ausführung für schwingende Beanspruchung unterstützt den Schutz der Laufbahnen vor erhöhtem Verschleiß durch wiederkehrende Beschleunigungskräfte. Instandhalter schätzen die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring, da sie das Nachschmieren im laufenden Betrieb erleichtert. Konstrukteure nutzen das Lager in Maschinen mit stark schwingungsbeanspruchten Lagerstellen.
Die Kennzeichnung T41A weist das Bauteil als Schwingsieblager aus, dessen Maße und Bauteiltoleranzen auf schwingende Belastungen abgestimmt sind. Ein widerstandsfähiger Stahlblechkäfig führt die Rollen auch bei hohen Beschleunigungsmengen stabil. Wegen der betriebsbedingten Erwärmung und Walkarbeit besitzt das Lager eine stark erhöhte Radiallagerluft. Diese wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich Innen- und Außenring ungleichmäßig ausdehnen. Das offene Design erfordert eine geeignete Gehäuseabdichtung und regelmäßige Schmierintervalle.
Mit einem Innendurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Gesamtbreite von 67 mm eignet sich das Lager für schwere Industrieanwendungen. Vor dem Einbau sollten Sie den Lagersitz auf der Welle sowie im Gehäuse auf Maßhaltigkeit und saubere Übergänge prüfen.
In Schwingmaschinen wie Schwingsieben führen ständige Lastwechsel und hohe Beschleunigungen zu einer merklichen Erwärmung des Innenrings. Eine stark erhöhte Radiallagerluft kompensiert die thermische Dehnung der Ringe im laufenden Betrieb. Dadurch bleibt auch unter Last genügend Betriebsspiel erhalten, was einem Festlaufen oder Verklemmen der Wälzkörper entgegenwirken soll.
Diese Kennzeichnung steht für Wälzlager in Schwingmaschinen mit speziell abgestimmten Maß- und Geometrietoleranzen. Bei schwingender Beanspruchung wirken starke Fliehkräfte und radiale Stoßlasten auf Wälzkörper und Käfig ein. Die T41A-Ausführung besitzt darauf abgestimmte Fertigungstoleranzen sowie einen robusten Stahlblechkäfig, um den dynamischen Kräften standzuhalten.
Über die integrierte Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring gelangt frischer Schmierstoff direkt in das Innere des Lagers zwischen die beiden Rollenreihen. Da es sich um eine offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben handelt, übernimmt das umgebende Lagergehäuse den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit. Die Nachschmierung erfolgt über Schmierstellen am Gehäuse.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der temperaturfeste Stahlblechkäfig unterstützen die Maßstabilität in dieser Spanne. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass das ausgewählte Schmierfett oder Schmieröl ebenfalls für diesen thermischen Bereich freigegeben ist.
Ausgeführt ist dieses Bauteil in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Diese Normaltoleranz genügt für die Mehrzahl industrieller Maschinenbaugruppen. Bei der T41A-Ausführung für schwingende Beanspruchung sind funktionsrelevante Maße herstellerseitig gezielt eng gefasst, um einen sicheren Sitz im Gehäuse zu unterstützen.
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