FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 24,76 € | 470,38 € |
| 3 | 49,52 € | 445,62 € |
Das Pendelrollenlager 22322 -E1-XL-K-C3 von FAG (110x240x80 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt hohe radiale sowie axiale Lasten auf.
Das Pendelrollenlager 22322 -E1-XL-K-C3 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Lagerstellen mit hohen Belastungen. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 80 mm dient dieses Lager zur Aufnahme schwerer radialer Kräfte sowie beidseitiger Axiallasten. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem robusten Stahlblechkäfig ist die Konstruktion für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Die offene Bauform ermöglicht eine zielgerichtete Nachschmierung im laufenden Betrieb.
Dieses Wälzlager kommt typischerweise in schweren Maschinenkonstruktionen zum Einsatz, bei denen Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusesitzen auftreten. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring richtet sich das Lager winkeleinstellbar aus und kompensiert Schiefstellungen während des Betriebs. Die Ausführung eignet sich für schwere Industrieanwendungen und Lagerungsstellen, in denen Stoßbelastungen und kombinierte Kräfte auf die Welle wirken. Dank des weiten Temperaturbereichs arbeitet die Lagerung auch unter thermisch anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mittels Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Bei der Befestigung wird der Innenring aufgeschoben, was die Radialluft verringert. Die werkseitig erhöhte Lagerluft C3 gleicht diesen Luftverlust bei der Montage sowie thermische Ausdehnungen im Betrieb gezielt aus. Über die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring führen Sie frischen Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen.
Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm sowie einer Breite von 80 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1). Berücksichtigen Sie bei der Konstruktion und Wellenauslegung den kegeligen Verlauf der Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12.
Das Nachsetzzeichen K steht für eine konische beziehungsweise kegelige Innenbohrung im Verhältnis 1:12. Diese Ausführung wird nicht direkt auf zylindrische Wellen gepresst, sondern entweder auf eine konisch bearbeitete Welle oder mithilfe von Spann- oder Abziehhülsen montiert. Dies erleichtert den späteren Ausbau und das präzise Einstellen des Lagerspiels.
Mit der Lagerluftklasse C3 besitzt das Lager eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Beim Aufschieben des Innenrings auf einen konischen Sitz weitet sich dieser auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Zudem dehnt sich die Welle im laufenden Betrieb durch Temperatureinflüsse oft stärker aus als das Gehäuse. Die C3-Luft beugt einem vorzeitigen Klemmen der Wälzkörper vor.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Der Außenring verfügt über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen die beiden Rollenreihen einbringen. Für den Schutz vor Schmutz und Schmiermittelverlust ist eine externe Abdichtung des umgebenden Lagergehäuses erforderlich.
Dank der Fertigung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Ausstattung mit einem Stahlblechkäfig deckt das Bauteil einen zulässigen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Damit eignet es sich für industrielle Anwendungen mit spürbarer Betriebswärme. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel und Gehäusedichtungen zu wählen, die für denselben Temperaturbereich freigegeben sind.
Im Inneren des Lagers führt der Stahlblechkäfig die tonnenförmigen Rollenkörper gleichmäßig auf den Laufbahnen und hält sie auf gegenseitigem Abstand. Die Konstruktion aus Blech zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus. Dies begünstigt den Einsatz in Anwendungen mit wechselnden Drehzahlen und thermischer Beanspruchung innerhalb des zulässigen Bereichs.
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