NKE
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Das Pendelrollenlager 24124 -CE-C3-W33 von NKE Steyr bietet mit 120 mm Bohrung eine hohe Tragfähigkeit und gleicht Fluchtungsfehler konstruktionsbedingt aus.
Das Pendelrollenlager 24124 -CE-C3-W33 ist ein doppelreihiges Wälzlager für schwere radiale und axiale Belastungen im Maschinenbau. Das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über die Hauptabmessungen 120x200x80 mm und einen Stahlblechkäfig. Durch die tonnenförmigen Rollen kompensiert diese Bauform Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab und entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Die Bauart gelangt vor allem dort zur Anwendung, wo starke Wellendurchbiegungen, Fluchtungsfehler oder hohe Stoßbelastungen auftreten. Durch die zweireihige Rollenführung werden kombinierte Belastungen bei anfallenden Winkelfehlern aufgenommen. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, bindet sich das Bauteil in externe Schmierstoffkreisläufe ein. Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring, wodurch Schmierfett oder Schmieröl direkt an die bewegten Rollen gelangt.
Die Angabe C3 verweist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der normalen Standardausführung. Dieses vergrößerte Radialspiel ist sinnvoll, wenn während des Betriebs höhere Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Dehnt sich die Welle durch thermische Einflüsse stärker aus als das Gehäuse, wirkt die C3-Lagerluft einem Verspannen des Lagers entgegen. Zudem gleicht das zusätzliche Spiel feste Passungen auf Welle und Gehäusebohrung aus, sodass das Lager stets freien Rollkontakt behält.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 80 mm auf. Durch diese Bauform nimmt das Wälzlager hohe radiale Kräfte auf und stützt kombinierte Axiallasten in beide Richtungen ab.
Das Kennzeichen W33 steht für eine umlaufende Schmiernut mit mehreren Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Diese Konstruktion erlaubt es, frischen Schmierstoff über eine Zuleitung im Gehäuse direkt zwischen die beiden Rollenreihen einzubringen. Das erleichtert die regelmäßige Nachschmierung im laufenden Betrieb.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur normalen Grundausführung. Sie kommt zum Einsatz, wenn betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen zu einer Verengung des inneren Spiels führen. Das Lager behält dadurch auch unter wechselnden thermischen Bedingungen seine geforderte Beweglichkeit.
Ausgelegt ist das Bauteil für Umgebungstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Sowohl der Werkstoff 100Cr6 als auch der verbaute Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität, wodurch sich das offene Lager für anspruchsvolle thermische Industrieumgebungen empfiehlt.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben. Sie eignen sich für Einbauräume, die über das umgebende Lagergehäuse mit separaten Dichtungen geschützt werden. Diese Ausführung erlaubt die freie Wahl des Schmierstoffs und ermöglicht den kontinuierlichen Austausch über externe Schmiernippel oder Ölumlaufsysteme.
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