NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,94 € | 74,91 € |
| 30 | 7,88 € | 70,97 € |
Das NSK Pendelrollenlager 21310 EAKE4 (50x110x27 mm) nimmt hohe Radiallasten auf, gleicht Fluchtungsfehler eigenständig aus und verfügt über eine konische Bohrung.
Das Pendelrollenlager 21310 EAKE4 von NSK ist ein doppelreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zwei symmetrisch angeordneten Rollensätzen. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn des Außenrings stellt sich der Rollensatz bei Wellendurchbiegungen winkelbeweglich ein. Konstruktionen erhalten dadurch Spielraum gegenüber Fluchtungsfehlern zwischen Welle und Gehäuse. Dieses offene Lager verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Norm-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Schwere Belastungen im industriellen Maschinenbau fordern Wälzlager, die neben ausgeprägten Radialkräften auch wechselnde Axialkräfte in beiden Richtungen aufnehmen. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit hohen Radial- und Axiallasten sowie möglichen Wellendurchbiegungen. Die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring führt frischen Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen. In Verbindung mit dem geführten Stahlblechkäfig bleibt der Lauf auch bei dynamischen Belastungsspitzen formstabil.
Die kegelige Innenbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder unter Verwendung passender Spann- bzw. Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg stellen Instandhalter die gewünschte Betriebslagerluft präzise ein. Bei offenen Lagern dieser Bauart muss die Lagerstelle gegen Verunreinigungen extern abgedichtet sein, damit Schmutzpartikel den weiten Temperatureinsatzbereich von -30 bis +200 Grad Celsius nicht beeinträchtigen.
Zwei symmetrische Rollenreihen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn ermöglichen den Ausgleich statischer sowie dynamischer Winkelfehler. Die Konstruktion verbindet hohe radiale Tragfähigkeit mit der Aufnahme axialer Kräfte in beide Richtungen. NSK fertigt das offene Bauteil aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig in der Toleranzklasse P0/PN.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm an der Bohrung, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 27 mm entspricht das Lager den genormten Abmessungen der Reihe 21310. Durch die konische Ausführung verjüngt sich die Innenbohrung im Verhältnis 1:12.
Eine umlaufende Nut samt Schmierbohrungen im Außenring dient der gezielten Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl. Das Schmiermittel gelangt ohne Umwege unmittelbar in das Zentrum des Lagers zwischen beide Rollenreihen. Dies unterstützt eine gleichmäßige Verteilung auf den Laufbahnen und vereinfacht regelmäßige Wartungsintervalle über Schmiernippel am Gehäuse.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieser Spielraum gleicht die betriebsübliche Erwärmung sowie Passungsüberdeckungen ab. Bei der Montage des kegeligen Innenrings verringert sich dieses Radialspiel durch das axiale Aufpressen messbar.
Zulässig ist ein Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig halten diesen Temperaturen formstabil stand. Bei dauerhaft erhöhten Betriebstemperaturen entscheidet die thermische Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs über die tatsächlich erreichbaren Nachschmierfristen und Betriebszeiten.
Da dieses Lager ab Werk ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, muss die umgebende Gehäusekonstruktion den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen. Radialwellendichtringe, Labyrinthdichtungen oder Filzstreifen am Lagergehäuse halten abrasive Partikel fern. Zudem schützt die Gehäuseabdichtung das Schmiermittel vor dem Austreten in die Maschinenumgebung.
NSK Deutschland GmbH
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