NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,15 € | 59,85 € |
| 30 | 6,29 € | 56,71 € |
Das Pendelrollenlager 22210 EAKE4 von NSK misst 50x90x23 mm und gleicht Fluchtungsfehler über seine ballige Laufbahn im laufenden Betrieb eigenständig aus.
Das Pendelrollenlager 22210 EAKE4 von NSK ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer konischen Bohrung von 50 mm. Mit einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 23 mm ist diese Ausführung für die Aufnahme hoher radialer Kräfte ausgelegt. Dank der gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring toleriert das offene Lager betriebsbedingte Winkelfehler oder Durchbiegungen der Welle. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Rollen stabil auf Abstand, während das Bauteil Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad standhält.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig in industriellen Lagerungen zum Einsatz, bei denen dynamische Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen zwischen Gehäuse und Welle auftreten. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für den allgemeinen Maschinenbau, Getriebekonstruktionen sowie Förderanlagen. Die offene Bauform ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht eine freie Schmierstoffzirkulation. Über die am Außenring vorhandene Schmiernut samt Schmierbohrungen lässt sich Schmierfett oder Schmieröl bei Bedarf direkt in die Kontaktzone der Rollen nachführen.
Die Ausführung mit dem Kegelverhältnis 1:12 erleichtert die Befestigung auf einer zylindrischen Welle mithilfe einer passenden Spannhülse oder direkt auf einem kegeligen Wellensitz. Beim axialen Aufschieben verringert sich die normale Radiallagerluft messbar. Dieser Effekt erlaubt es, den festen Lagersitz über die Lagerluftverminderung gezielt zu kontrollieren. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, benötigt die Lagerstelle im Gehäuse eine externe Abdichtung, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern.
Mit einer konischen Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 23 mm entspricht das Wälzlager den standardisierten Hauptabmessungen der Reihe 22210. Diese Maßreihe passt in genormte Steh- und Flanschlagergehäuse des Maschinenbaus.
Ein kegeliger Innendurchmesser erleichtert die Montage sowie Demontage auf zylindrischen Wellen mithilfe von Spann- oder Abziehhülsen. Zudem lässt sich die verbleibende Radiallagerluft beim Aufschieben auf den Kegelsitz über den axialen Verschiebeweg einstellen, um einen sicheren Festsitz ohne übermäßige Eigenspannung im Lagerring zu erzielen.
Der Außenring ist werkseitig mit einer Schmiernut und Schmierbohrungen ausgestattet. Schmierstoff gelangt dadurch über den Gehäuseanschluss direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Weil das Bauteil offen ausgeführt ist, verteilt sich frisches Schmiermittel ungehindert und führt gleichzeitig Wärme aus den beanspruchten Kontaktzonen ab.
Die normale Lagerluft bezeichnet das ursprüngliche radiale Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen vor dem Einbau. Da sich der Innenring beim Aufpressen auf die konische Welle aufweitet, verringert sich dieses Lagerspiel im montierten Zustand. Prüfen Sie die Restluft nach dem Einbau, um Klemmungen im Betrieb zu vermeiden.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der formstabile Stahlblechkäfig behalten auch bei thermischer Beanspruchung ihre Geometrie. Wählen Sie für erhöhte Betriebstemperaturen ein entsprechend temperaturbeständiges Schmiermittel, das für dieses Umfeld freigegeben ist.
P0 ist die Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager nach internationalen Vorgaben und entspricht der Einstufung ABEC 1. Sie definiert verbindliche Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf. Diese Fertigungsgenauigkeit genügt für die Mehrzahl aller regulären Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.
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