NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 5% | 438,53 € |
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Das Pendelrollenlager 22322 EXQW33KC3 von NACHI bietet mit 110x240x80 mm, konischer Bohrung und C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Beim Pendelrollenlager 22322 EXQW33KC3 handelt es sich um ein offenes Wälzlager für schwere radiale und axiale Kräfte. Zwei symmetrische Rollenreihen und die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleichen Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das Fabrikat NACHI fertigt dieses Lager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit robustem Stahlblechkäfig. Ein definierter Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad deckt auch thermisch fordernde Umgebungsbedingungen ab.
Konstrukteure nutzen das Lager vor allem in hoch belasteten Industrieantrieben und rotierenden Maschinen mit schwerer Lastaufnahme. Dank der selbsteinstellenden Bauart kompensiert die Einheit statische wie dynamische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse. In Kombination mit der offenen Bauform eignet sich das Bauteil für hohe Drehzahlen bei gleichzeitig ausgeprägter Tragfähigkeit. Durch die integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring gelangt frischer Schmierstoff während des Betriebs direkt an die beanspruchten Kontaktflächen.
Die kegelige Innenbohrung im Verhältnis 1:12 erleichtert die Montage auf der Welle. Techniker setzen das Lager entweder direkt auf einen konischen Wellensitz oder montieren es mithilfe von Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Durch das axiale Aufschieben auf den Kegelsitz weitet sich der Innenring gezielt auf. Die werkseitig vergrößerte Lagerluftklasse C3 trägt dazu bei, dass nach dem Aufpressen und bei betriebsbedingter Erwärmung das erforderliche Betriebsspiel im Wälzkörpersatz erhalten bleibt.
Das Pendelrollenlager besitzt einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm und eine Gesamtbreite von 80 mm. Die Fertigung erfolgt in der genormten Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 aus legiertem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
Der Kennbuchstabe K weist auf eine konische Bohrung hin. Bei dieser Bauform verjüngt sich die Aufnahme im genormten Kegelverhältnis 1:12. Das erleichtert die präzise Einstellung der verbleibenden Lagerluft beim Aufpressen auf kegelige Wellenabschnitte oder entsprechende Spannhülsensysteme.
Die Einstufung C3 steht für eine gegenüber der Normausführung vergrößerte Radialluft. Bei der Befestigung auf einem konischen Sitz reduziert sich das innere Spiel durch die Aufweitung des Innenrings. Die zusätzliche Luftreserve verhindert ein Klemmen der Rollen bei thermischer Ausdehnung.
Das Kürzel W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch über entsprechende Gehäuseanschlüsse direkt zwischen die beiden Rollenreihen einbringen. Das sorgt für eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung im gesamten Kontaktbereich.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Betriebsbereich zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der wärmebehandelte Wälzlagerstahl behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit unter kontinuierlicher Belastung.
Als offenes Wälzlager verfügt diese Ausführung über keine integrierten Dichtungen. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln oder das Entweichen von Schmiermittel zu verhindern, sollte die umgebende Konstruktion mit passenden externen Gehäusedichtungen wie Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen versehen sein.
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