NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 19,56 € | 371,68 € |
| 5 | 39,12 € | 352,12 € |
Das Pendelrollenlager 24026 CE4C3 von NSK bietet mit 130 mm Bohrung, C3-Lagerluft und Schmiernut eine belastbare Lösung für schwere Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 24026 CE4C3 nimmt als zweireihiges Wälzlager sehr hohe Radiallasten und gleichzeitig kombinierte Axialkräfte auf. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Das Fabrikat von NSK besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab. Als offenes Lager lässt es sich flexibel in öl- oder fettgeschmierte Baugruppen integrieren.
Dieses Wälzlager kommt typischerweise in schweren Maschinenlagern zum Einsatz, bei denen Gehäusefluchtungsfehler oder elastische Wellenverformungen auftreten. Konstruktionen mit hohen radialen Belastungen und Schiefstellungen stellen das vorrangige Einsatzfeld dar. Durch die Breite von 69 mm und den Außendurchmesser von 200 mm nimmt die Baureihe 240 starke Stoßkräfte auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Tonnenrollen auch bei wechselnden Drehzahlen reibungsarm.
Die Nachsetzzeichen dieses Lagers weisen auf wichtige Konstruktionsmerkmale hin. Die Ausführung CE4 umfasst eine Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring, was das gezielte Nachschmieren im eingebauten Zustand vereinfacht. Das Schmiermittel gelangt direkt zwischen die Rollenreihen. Die Radiallagerluft C3 ist größer als die Normalspielklasse. Dadurch dient das Lager dazu, einem betriebsbedingten Klemmen der Wälzkörper entgegenzuwirken, wenn Presssitze montiert werden oder thermische Differenzen auftreten.
Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Gesamtbreite von 69 mm entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Gefertigt wird das Lager aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieses vergrößerte Betriebsspiel ist wichtig, wenn feste Übergangs- oder Presspassungen den Innenring aufweiten oder hohe Betriebstemperaturen zu einer stärkeren thermischen Ausdehnung der Welle führen.
Ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht die offene Bauform eine freie Wahl des Schmierstoffs über das umgebende Lagergehäuse. Systeme mit automatischer Nachschmierung oder Ölbadschmierung lassen sich direkt umsetzen, während externe Gehäusedichtungen den Schutz vor Schmutz übernehmen.
Nut und Bohrungen im Außenring dienen der gezielten Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb. Frisches Schmiermittel wird über das Lagergehäuse direkt in das Innere geführt, verteilt sich auf beide Rollenreihen und spült gebrauchten Schmierstoff zuverlässig aus dem Kontaktbereich.
Ausgelegt ist das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten innerhalb dieser thermischen Spanne ihre Formstabilität in anspruchsvollen Industrieumgebungen.
NSK Deutschland GmbH
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