NACHI
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Das Pendelrollenlager 22316 EXQW33K von NACHI bietet mit 80 mm konischer Bohrung, 170 mm Außendurchmesser und 58 mm Breite hohe radiale Tragfähigkeit.
Das Pendelrollenlager 22316 EXQW33K von NACHI nimmt schwere Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Als offenes Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) ist die Ausführung für einen breiten Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Rollenkörper auf Abstand und unterstützt gleichmäßige Laufeigenschaften bei industriellen Dauerbelastungen.
Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerstellen mit hohen radialen Belastungen sowie Anwendungen, bei denen Durchbiegungen der Welle auftreten können. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn toleriert das Lager elastische Wellendurchbiegungen sowie winklige Fluchtungsfehler, ohne dass Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen. Zusammen mit der offenen Bauweise eignet sich das Modell für öl- oder fettgeschmierte Lagerstellen mit einem externen Dichtungskonzept.
Der kegelige Innenring mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine definierte Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- und Abziehhülsen. Über die axiale Verschiebung auf dem Sitz lässt sich das verbleibende Betriebsspiel während des Einbaus kontrolliert justieren. Die Kennzeichnung W33 steht für eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen im Außenring, wodurch Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen gelangt und eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung im Betrieb gefördert wird.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Gesamtbreite von 58 mm besitzt das Lager standardisierte Hauptabmessungen. Die Bohrung ist kegelig mit einem Kegelverhältnis von 1:12 ausgeführt, was den Einbau auf entsprechenden Wellensitzen oder Hülsen ermöglicht.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung des Innenrings mit dem Kegelverhältnis 1:12. Im Gegensatz zu einer zylindrischen Passung wird dieses Lager in der Regel über Spann- oder Abziehhülsen auf der Welle fixiert, wodurch sich das Lagerspiel während der Montage justieren lässt.
Das Merkmal W33 bezeichnet eine am Außenring umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen. Dies erlaubt das direkte Nachschmieren über das Lagergehäuse, sodass der Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen gelangt und verbrauchter Schmierstoff verdrängt werden kann.
Das Modell ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Auslegung ist auf standardmäßige Wellen- und Gehäusepassungen abgestimmt und eignet sich für typische industrielle Betriebsbedingungen ohne erhöhte Lagerluftvorgaben.
Dank des Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs liegt der spezifizierte Betriebstemperaturbereich zwischen -30 und +200 Grad. Für den Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der die jeweilige Betriebstemperatur der Lagerstelle abdeckt.
Offene Wälzlager besitzen keine herstellerseitig integrierten Dichtungen, wodurch Reibung minimiert wird und Schmiermittel flexibel zugeführt werden können. Das Abdichten gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt bei dieser Bauart über das umgebende Maschinengehäuse, etwa über Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme.
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