NACHI
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Das Pendelrollenlager 21312 EXQW33C3 von NACHI (60x130x31 mm) gleicht Fluchtungsfehler winkelbeweglich aus und nimmt hohe radiale sowie axiale Kräfte auf.
Das Pendelrollenlager 21312 EXQW33C3 ist ein offenes Wälzlager für Industrieanwendungen mit schweren Lasten. Das Fabrikat von NACHI besitzt eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 31 mm. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das Rollenlager bei Wellendurchbiegungen selbsttätig ein. Der stabile Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise. Dank des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 eignet sich das Lager für Einsatztemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius.
Das Pendelrollenlager 21312 EXQW33C3 eignet sich für anspruchsvolle Lagerungsstellen mit hohen radialen Belastungen, bei denen Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen ausgeglichen werden müssen. Die balligen Rollen nehmen neben dominierenden Radialkräften auch moderate axiale Belastungen in beide Richtungen auf.
Über die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in das Lagerinnere zuführen. Da es sich um eine offene Bauform ohne Dichtung handelt, dient eine externe Gehäuseabdichtung dem Schutz vor eindringenden Verunreinigungen.
Die Kennzeichnung C3 bezeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der standardmäßigen Normalluft. Dieser vergrößerte Spielraum trägt dazu bei, dass sich die Rollen bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Passungssitzen auf Welle und Gehäuse nicht verspannen und die Gängigkeit erhalten bleibt.
Für Konstruktion und Instandhaltung bedeutet dies zusätzliche Montagesicherheit bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring. Zu berücksichtigen sind bei der Auslegung die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und der spezifizierte Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius.
Mit den Hauptabmessungen von 60 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite gleicht dieses Pendelrollenlager winklige Verlagerungen zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Die offene Konstruktion umfasst einen Stahlblechkäfig sowie eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Diese Bauform erleichtert das Nachschmieren über das Lagergehäuse, da Schmierfett oder Schmieröl auf direktem Weg in den Wälzraum und auf die Laufbahnen gelangt.
C3 weist auf eine gegenüber der Normallagerluft leicht vergrößerte Radialluft hin. Dieser interne Spielraum gleicht thermische Dehnungen bei Temperaturdifferenzen aus und trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper durch feste Passungsüberdeckungen an Welle oder Gehäuse zu vermeiden.
Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Um diese Spanne in der Praxis voll zu nutzen, müssen externe Gehäusedichtungen und eingesetzte Schmierstoffe für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben sein.
Als offenes Lager erfordert die Ausführung eine geeignete Schmiermittelzufuhr vor der ersten Inbetriebnahme. Die Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring ermöglicht ein gezieltes Nachschmieren im Betrieb, während externe Gehäusedichtungen das Lager vor Schmutzeintrag schützen.
Das NACHI-Lager wird in der Standardtoleranzklasse P0 gefertigt, was der Normaleinstufung PN sowie ABEC 1 entspricht. Diese Klasse regelt die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen und bietet eine verlässliche Maßhaltigkeit für industrielle Anwendungen.
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