FAG
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Das Pendelrollenlager 22222 -E1-K von FAG ist ein offenes Wälzlager mit konischer Bohrung (110x200x53 mm) für schwere radiale und axiale Beanspruchungen.
Das Pendelrollenlager 22222 -E1-K von FAG ist für anspruchsvolle Anwendungen ausgelegt, bei denen hohe Radialkräfte und kombinierte Axialkräfte auf die Welle wirken. Durch die sphärische Außenringlaufbahn gleicht diese Bauart Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen während des Betriebs selbsttätig aus. Die offene Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Diese Ausführung wird gezielt in robusten Lagerungsstellen des allgemeinen Maschinenbaus eingesetzt.
Dieses zweireihige Rollenlager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit hohen Radiallasten sowie wechselnden Axialkräften. Treten Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle auf, führt die Tonnenform der Wälzkörper zu einem gleichmäßigen Laufkontakt. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtung lässt es sich direkt in bauseits öl- oder fettgeschmierte Systeme einbinden. Die Konstruktion nimmt radiale Belastungen ebenso auf wie axiale Kräfte in beiden Richtungen.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf die konische Innenringbohrung im Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erlaubt die Montage auf kegeligen Wellensitzen sowie mithilfe von Spann- oder Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen, wodurch sich die Radialluft gezielt einstellen lässt. Zur Nachschmierung verfügt der Außenring über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen. Dies führt Schmierstoffe direkt zwischen die beiden Rollensätze. Bei der Auslegung ist die offene Bauform durch externe Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen zu schützen.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 53 mm. Die Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe 22222 und bieten eine kompakte Basis für hoch belastbare Lagerstellen im schweren Maschinen- und Anlagenbau.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:12. Dadurch lässt sich das Lager entweder direkt auf einen konischen Wellenzapfen oder mithilfe einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse montieren. Über den Verschiebeweg auf dem Kegelsitz stellen Monteure die verbleibende Lagerluft präzise ein.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut sowie Schmierbohrungen versehen. Diese konstruktive Eigenschaft ermöglicht eine gezielte Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl direkt in das Innere des Lagers, wodurch die Rollensätze gleichmäßig versorgt werden.
Das Lager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem Stahlblechkäfig. Diese Materialkombination ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Bei höheren Temperaturen ist auf die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs zu achten.
Die offene Ausführung ohne schleifende Deck- oder Dichtscheiben erlaubt eine flexible Einbindung in bestehende Zentralschmiersysteme oder Tauchbäder. Externe Dichtungslösungen im Gehäuse übernehmen dabei den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit, während das Lager thermisch weniger beansprucht wird.
Das Pendelrollenlager wird in der normalen Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was im US-amerikanischen Raum der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Standardgenauigkeit erfüllt sämtliche üblichen Anforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit im allgemeinen Industrie- und Maschinenbau.
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