FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,84 € | 53,91 € |
| 30 | 5,68 € | 51,07 € |
Das Pendelrollenlager 22208 -E1-XL-C3 von FAG nimmt mit seinen Hauptabmessungen von 40x80x23 mm hohe radiale sowie axiale Kräfte bei Schiefstellungen auf.
Das Pendelrollenlager 22208 -E1-XL-C3 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 in Normaltoleranz P0/PN. Die Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen eigenständig aus, da die tonnenförmigen Rollen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn abrollen. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht die Bauform eine anwendungsspezifische Schmierstoffwahl nach individuellen Betriebsanforderungen.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Radiallasten wirken und gleichzeitig dynamische Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsabweichungen. Ein integrierter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Betrieb. Die Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring erlaubt zudem ein Nachschmieren direkt über das umgebende Lagergehäuse.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine gegenüber der Normausführung vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser zusätzliche Freiraum trägt dazu bei, dass sich das Lager bei Erwärmung oder festen Passungen auf der 40-mm-Welle nicht verspannt. Die Variante C3 wird bevorzugt gewählt, wenn Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Das Lager deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 23 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe 22208. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN eignet sich das Bauteil als direkter Ersatz für identisch dimensionierte Wälzlager in bestehenden Konstruktionen.
Die umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring erleichtert das Nachfetten im eingebauten Zustand. Schmierstoff gelangt über eine Bohrung im Gehäuse direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Das unterstützt eine Verteilung des Schmierstoffs im Lagerinneren und vereinfacht die regelmäßige Wartung.
Das Kürzel C3 verweist auf eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Das interne Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen ist größer bemessen. Dadurch bleibt die Leichtgängigkeit auch erhalten, wenn feste Passungen den Innenring dehnen oder Temperaturunterschiede während des Betriebs auftreten.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig bewahren auch bei diesen Temperaturen ihre Festigkeit. Bei höheren Betriebstemperaturen sollte das Schmiermittel auf diesen Einsatzbereich abgestimmt werden.
Als offenes Lager besitzt das Modell keine werkseitig integrierten Dichtungen an den Stirnseiten. Diese Bauweise ermöglicht eine uneingeschränkte Schmierung über das Gehäuse und verringert die innere Reibung. In Umgebungen mit Staub oder Spritzwasser erfordert der Einbau jedoch eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen eindringende Verunreinigungen.
Ein Stahlblechkäfig führt die Rollen im Lagerinneren auf Abstand. Stahlblechkäfige bieten eine gute Festigkeit gegenüber mechanischen Beanspruchungen und zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht aus. Sie eignen sich für alle gängigen Schmierstoffarten über das gesamte zulässige Temperaturspektrum.
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