SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 44,62 € | 847,74 € |
| 3 | 89,23 € | 803,13 € |
Das Pendelrollenlager 22324 CCJA/W33VA406 von SKF mit 120x260x86 mm ist speziell für schwingende Beanspruchungen in Schwingsieben konstruiert.
Das Pendelrollenlager 22324 CCJA/W33VA406 von SKF ist ein offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es verfügt über eine Bohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm und eine Breite von 86 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), deckt die Ausführung einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper stabil bei dynamischer Belastung.
Die Ausführung ist für schwingende Beanspruchung ausgelegt und kommt vor allem in Schwingsieben zum Einsatz. Schwingmaschinen erzeugen dauerhafte Vibrationen sowie hohe radiale Beschleunigungskräfte auf die Lagerung. Durch die Konstruktion als Pendelrollenlager gleicht das Bauteil Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb aus. Das Zusammenspiel aus Stahlblechkäfig und schwingungsoptimierter Fertigung unterstützt einen stabilen Lauf unter kontinuierlichen Rüttelbewegungen, wie sie typischerweise bei der Siebtechnik und Aufbereitung auftreten.
Bei dieser Sonderausführung sind die Fertigungsmaße enger gefasst als im Standard: Das Lager besitzt eine Bohrungstoleranz nach Toleranzklasse P5 sowie eine Außendurchmessertoleranz nach P6. Diese gesteigerte Maßgenauigkeit sorgt für einen definierten Passungssitz auf der Welle und im Gehäuse, was das Risiko von Passungsrost oder unerwünschtem Wandern verringert. Zusammen mit der stark erhöhten Radiallagerluft bleibt das erforderliche Betriebsspiel auch bei temperaturbedingter Ausdehnung und schwingungsbedingter Erwärmung erhalten.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm sowie eine Breite von 86 mm auf. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und besitzt einen Stahlblechkäfig. Diese Maße definieren den erforderlichen Einbauraum in Gehäuse und Welle.
Stark erhöhte Radiallagerluft kompensiert Maßänderungen, die durch Erwärmung im Betrieb oder feste Passungssitze entstehen. Bei schwingenden Beanspruchungen erzeugen ständige Lastwechsel zusätzliche Reibungswärme. Das vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, dass Rollen im Gehäuse nicht klemmen oder unzulässig verspannen.
Der Außenring ist ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt. Die Schmiermittelzufuhr erfolgt bei dieser Variante seitlich über den Zwischenraum zwischen Innen- und Außenring. Bei der Konstruktion des Lagergehäuses ist dieser Aufbau für die Schmierstoffführung zu berücksichtigen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Durch die werkstoffseitige Stabilisierung des Wälzlagerstahls eignet sich das Lager für kalte Umgebungen ebenso wie für Anwendungen mit hoher Prozesswärme, ohne dass es zu unzulässigen Gefügeveränderungen kommt.
Hierbei handelt es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben. Das Schmiermittel muss über die Gehäusekonstruktion eingebracht und gehalten werden. Eine externe Abdichtung am Gehäusedeckel schützt das Innere vor Schmutz, Feuchtigkeit und abrasivem Staub.
Schwingsieblager sind für schlagende und rüttelnde Belastungen ausgelegt. Merkmale wie die Toleranzklassen P5 für die Bohrung und P6 für den Außendurchmesser unterstützen einen präzisen Sitz im Gehäuse und auf der Welle. In Verbindung mit dem geführten Stahlblechkäfig ist das Bauteil auf dynamische Beschleunigungskräfte abgestimmt.
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