FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,36 € | 101,83 € |
| 20 | 10,72 € | 96,47 € |
Das Pendelrollenlager 22215 -E1-XL-C4 von FAG nimmt mit 75 mm Bohrung und C4-Lagerluft hohe Radiallasten bei thermischen Dehnungen auf.
Das Pendelrollenlager 22215 -E1-XL-C4 ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit schweren Radial- und Stoßbelastungen. Mit den Hauptabmessungen von 75 mm Innendurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite entspricht die Bauform gängigen Einbauräumen. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Die Fertigung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Rollen und Laufbahnen eine hohe Festigkeit.
Diese Lagerbauart kommt vor allem bei Lagerungen zum Einsatz, die starken Stoß- und Radialkräften ausgesetzt sind. Das Lager eignet sich dort, wo neben hohen Radialbelastungen auch Axialkräfte in beiden Richtungen aufgenommen werden müssen. Da das Lager Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring zulässt, bleibt der Lauf auch bei Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehlern stabil. Der Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad bietet Spielraum in thermisch anspruchsvollen Umgebungen.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine stark vergrößerte Radiallagerluft hin. Diese Ausführung empfiehlt sich, wenn durch hohe Betriebstemperaturen, Wärmeeintrag über die Welle oder feste Presssitze mit einer deutlichen Einengung des internen Spiels zu rechnen ist. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise durch die Laufbahnen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über die Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring direkt in die Kontaktzone.
Dieses Lager weist einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 31 mm auf. Es ist als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt. Die Abmessungen entsprechen den normierten Vorgaben für die Baureihe 22215 im industriellen Maschinenbau.
Die Radiallagerluft C4 liegt über der Stufe C3 und bezeichnet ein stark vergrößertes Lagerspiel im unverbauten Zustand. Diese Ausführung dient dazu, thermische Ausdehnungen bei erhöhten Betriebstemperaturen auszugleichen. Zudem mindert sie das Risiko eines Verklemmens der Wälzkörper, wenn feste Wellen- oder Gehäusepassungen das radiale Spiel nach der Montage verringern.
Das Lager verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierstoff direkt in das Lagerinnere zwischen die beiden Rollenreihen einbringen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, muss die umgebende Gehäusekonstruktion die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen.
Der Stahlblechkäfig hält die Rollen auf gleichmäßigem Abstand zueinander und trennt die Wälzkörper zuverlässig voneinander, um Reibung zu begrenzen. Er kombiniert ein geringes Eigengewicht mit mechanischer Stabilität. Durch seine offene Form bleibt ausreichend Raum für die Zirkulation von Schmierstoff im Innenraum des Lagers.
Das Pendelrollenlager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 behält über dieses Spektrum hinweg seine Formbeständigkeit. Bei der praktischen Auslegung ist darauf zu achten, dass das eingesetzte Schmiermittel sowie externe Dichtungen für die jeweilige Einsatztemperatur geeignet sind.
Die Toleranzklasse P0 bezeichnet die Normaltoleranz für Industriewälzlager und entspricht der Einstufung ABEC 1. Sie legt die zulässigen Grenzabweichungen für Durchmesser, Breite und Rundlauf fest. Für die große Mehrheit aller Standardanwendungen im Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse eine vollkommen ausreichende Laufgenauigkeit.
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