SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 67,75 € | 1.287,17 € |
| 3 | 135,50 € | 1.219,42 € |
Das Pendelrollenlager 22238 CC/C4W33 von SKF bietet mit 190 mm Bohrung, C4-Lagerluft und Schmiernut zuverlässige Führung für schwere Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 22238 CC/C4W33 nimmt als zweireihiges Wälzlager sehr hohe radiale Kräfte sowie beidseitig wirkende Axiallasten auf. Durch die tonnenförmigen Rollen gleicht dieses Lager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Der Hersteller SKF fertigt das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem stabilen Stahlblechkäfig. Mit den Hauptabmessungen von 190 mm Innendurchmesser, 340 mm Außendurchmesser und einer Breite von 92 mm dient es der Lagerung schwerer Wellen.
Die Ausführung bewährt sich in Anwendungen mit hohen Radiallasten und gleichzeitigen Durchbiegungen der Welle. Dank der sphärischen Außenringlaufbahn toleriert das Wälzlager statische sowie dynamische Schiefstellungen, ohne dass Kantenpressungen an den Rollenkörpern entstehen. Der weite Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Über die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring lassen sich die Laufbahnen im laufenden Prozess direkt mit frischem Schmierstoff versorgen.
Die stark erhöhte Radiallagerluft der Klasse C4 schafft notwendigen Ausgleichsraum bei großen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring. Auch bei festen Passungen auf der Welle bleibt so das erforderliche Betriebsspiel erhalten. SKF kombiniert hier eine Maßgenauigkeit nach Normaltoleranz (PN) mit einer gesteigerten Laufgenauigkeit der Klasse P5. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, sind externe Gehäusedichtungen vorzusehen, um Verunreinigungen von den Laufbahnen fernzuhalten.
Mit einem Innendurchmesser von 190 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm sowie einer Baubreite von 92 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptmaßen. Diese Maße ermöglichen die Kombination mit passenden Lagergehäusen für Wellen mit 190 mm Durchmesser.
Bei SKF beschreibt das Nachsetzzeichen CC eine Konstruktion mit symmetrischen Rollen, einem führungsflanschlosen Innenring und einem zweiteiligen Fensterkäfig aus Stahlblech. Diese Bauweise begünstigt ein reibungsarmes Abrollen und unterstützt den Schmierfilmaufbau zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen.
Die Kennzeichnung W33 bezeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Über diesen Kanal gelangt Nachschmierstoff auf direktem Weg zwischen die beiden Rollenreihen in das Lagerinnere, was eine gleichmäßige Schmiermittelverteilung begünstigt.
Mit der Klasse C4 steht eine stark erhöhte Radiallagerluft zur Verfügung, die über dem Standardspiel liegt. Sie trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring oder feste Passungsübermaße das innere Spiel verringern.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Um diesen thermischen Rahmen zuverlässig zu nutzen, ist im Betrieb auf einen Schmierstoff mit geeigneter Temperaturbeständigkeit zu achten.
Ja, weil das Wälzlager als offene Bauform ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ausgeführt ist. Zum Schutz der Laufflächen vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit sollten im umgebenden Lagergehäuse passende Radialwellendichtringe oder Labyrinthdichtungen integriert werden.
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