SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 58,16 € | 1.104,95 € |
| 3 | 116,31 € | 1.046,80 € |
Das Pendelrollenlager 22236 CCK/C4W33 von SKF bietet mit den Abmessungen 180x320x86 mm, konischer Bohrung und C4-Lagerluft hohe Tragfähigkeit bei Wellendurchbiegungen.
Das Pendelrollenlager 22236 CCK/C4W33 von SKF ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es nimmt hohe radiale Belastungen auf und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring konstruktionsbedingt aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit stabilem Stahlblechkäfig, deckt dieses Lager einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Mit den Maßen 180 mm Bohrung, 320 mm Außendurchmesser und 86 mm Breite eignet sich die Ausführung für massive Wellenlagerungen.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vorrangig für schwere Maschinen mit großen Wellendurchmessern, bei denen statische oder dynamische Winkelfehler auftreten. Durch die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings stellt sich der Rollensatz flexibel ein, ohne die Laufruhe zu beeinträchtigen. Typische Einsatzbereiche umfassen schwer beanspruchte Lagerungsstellen mit hohen radialen Lasten sowie betriebsbedingten Durchbiegungen der Welle.
Da das Lager als offene Ausführung konzipiert ist, erfordert die Lagerstelle eine externe Gehäuseabdichtung. Über die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring (Merkmal W33) lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere nachführen.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- und Abziehhülsen. Beim axialen Aufschieben verringert sich das radiale Lagerspiel kontrolliert, was einen festen Sitz unterstützt.
Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht dieses Einpressen sowie betriebsbedingte thermische Ausdehnungen aus. Zudem unterstützt die Toleranzklasse mit Maßgenauigkeit PN und gesteigerter Laufgenauigkeit P5 einen gleichmäßigen Rundlauf im anspruchsvollen Dauereinsatz.
Mit einer Bohrung von 180 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Breite von 86 mm eignet sich dieses Modell für schwere Lagerungsstellen im Maschinen- und Anlagenbau. Vor dem Einbau sind der zur Verfügung stehende Bauraum sowie der vorgesehene Lagersitz zu prüfen.
Lager mit konischer Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 werden auf kegelige Wellenzapfen oder unter Verwendung passender Spann- beziehungsweise Abziehhülsen montiert. Durch das axiale Verschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Die Überprüfung erfolgt in der Praxis üblicherweise über die Messung der Radialluftminderung.
Die Lagerluftklasse C4 weist eine größere Radiallagerluft auf als die Standardausführung oder die Klasse C3. Diese stark erhöhte Lagerluft dient dazu, betriebliche Temperaturunterschiede sowie die radiale Luftminderung beim Aufpressen des konischen Innenrings aufzufangen, damit das Wälzlager im Betrieb frei abrollt.
Eine umlaufende Schmiernut sowie Schmierbohrungen im Außenring (Merkmal W33) ermöglichen die gezielte Zuführung von Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen. Dadurch gelangt das Schmiermittel ohne Umwege an die Kontaktflächen der Wälzkörper.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig bewahren auch bei höheren Betriebstemperaturen ihre Formstabilität. Achten Sie auf Schmierstoffe und externe Gehäusedichtungen, die für dieses thermische Intervall geeignet sind.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben erfordert diese Ausführung eine externe Gehäuseabdichtung. Dies schützt das Lagerinnere vor Schmutz sowie Feuchtigkeit und verhindert das Entweichen des eingebrachten Schmierstoffs.
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