NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,85 € | 92,23 € |
| 20 | 9,70 € | 87,38 € |
Das Pendelrollenlager 22215 EAKE4 von NSK mit konischer Bohrung gleicht Fluchtungsfehler bei schweren Radiallasten auf 75-mm-Wellen zuverlässig aus.
Das Pendelrollenlager 22215 EAKE4 von NSK nimmt schwere Radiallasten sowie beidseitige Axialkräfte bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen auf. Durch die hohlkugelige Außenring-Laufbahn stellt sich der Rollensatz selbsttätig ein, wodurch das Lager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb ausgleicht. Das offene Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 besitzt die Hauptabmessungen 75 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite. Es arbeitet im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.
Konstruktionen mit Durchbiegungen der Welle oder fertigungsbedingten Fluchtungsfehlern verlangen nach selbsteinstellenden Lagern. Hier gleicht die sphärische Laufbahn Schrägstellungen ohne übermäßige Reibung aus. Hohe Radialkräfte und Wellendurchbiegungen treten vor allem in industriellen Antriebssträngen auf. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Rollen auch bei wechselnden Belastungen präzise auf Abstand. In Kombination mit passenden Gehäusen bildet die Einheit eine funktionale Lagerung für anspruchsvolle Betriebszustände.
Die konische Bohrung mit Kegel 1:12 ermöglicht eine einfache Montage direkt auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg stellen Monteure das Lagerspiel beim Einbau präzise ein. Für eine gezielte Wartung verfügt der Außenring über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen. Frischer Schmierstoff gelangt dadurch direkt zwischen die Rollenreihen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, bestimmen Sie Schmierfett und externe Gehäusedichtungen anwendungsspezifisch.
Mit 75 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite entspricht das Pendelrollenlager der genormten Standardreihe. Diese Maße nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Gehäusen und Anlagenkonstruktionen ohne Anpassung der Anschlussmaße.
Bei einer konischen Bohrung verjüngt sich der Innendurchmesser über die Lagerbreite im Verhältnis 1:12. Diese Form erlaubt die Befestigung auf einer kegelig bearbeiteten Welle oder mittels Spannhülse auf einer zylindrischen Welle. Beim Aufschieben auf den Kegelsitz lässt sich die verbleibende Radiallagerluft exakt kontrollieren.
Über eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring leiten Schmierstoffgeber oder Fettpressen das Schmiermittel von außen direkt ein. Das Schmierfett fließt gleichmäßig durch die Bohrungen ins Innere zwischen die Rollenreihen und versorgt die Kontaktzonen gezielt mit Schmierstoff.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad für den Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Für den Betrieb an den thermischen Grenzen müssen Schmierstoffe und Gehäusedichtungen gewählt werden, die für diese Umgebungstemperaturen ausgelegt sind.
Als offenes Lager ist diese Ausführung für den Einbau in geschlossene Getriebe oder abgedichtete Lagergehäuse vorgesehen. Anwender können Schmierstoffart und Schmierstoffmenge frei bestimmen. Externe Gehäusedichtungen wie Labyrinth- oder Wellendichtringe schützen die Wälzkörper vor Schmutz und Feuchtigkeit aus der Umgebung.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellerseitige Radialspiel im unmontierten Zustand. Beim Festziehen der konischen Innenringbohrung auf einer Hülse oder Welle weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Die Standardluft passt für übliche Passungsverhältnisse und moderate Temperaturdifferenzen.
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