NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,84 € | 53,88 € |
| 30 | 5,68 € | 51,04 € |
Das Pendelrollenlager 21306 CDE4 von NSK (30x72x19 mm) eignet sich für hohe radiale Lasten und gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus.
Das Pendelrollenlager 21306 CDE4 von NSK weist die Hauptabmessungen 30 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite auf. Durch die sphärische Laufbahn im Außenring gleicht die Konstruktion statische sowie dynamische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über einen Stahlblechkäfig und normale Radiallagerluft für den Einsatz bei Wellendurchbiegungen.
Zwei Reihen tonnenförmiger Rollen ermöglichen die Aufnahme hoher radialer Kräfte bei gleichzeitiger Winkeleinstellbarkeit im Gehäuse. Durch die sphärisch gewölbte Außenringlaufbahn gleicht das Lager Schiefstellungen sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Die Lastverteilung verhindert unzulässige Kantenpressungen, wodurch die Wälzkörper auch bei dynamischen Winkelabweichungen gleichmäßig belastet werden.
Mit seinem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad deckt das Lager anspruchsvolle thermische Bedingungen ab. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und hält die Reibung bei gleichmäßigen Drehzahlen gering.
Die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring ermöglicht das direkte Nachschmieren der Rollen und Laufbahnen im montierten Zustand. Schmierfett oder Schmieröl gelangt mittig in das Lagerinnere, wodurch beide Rollenreihen gleichmäßig versorgt werden. Dies reduziert die Reibung an den Kontaktflächen und unterstützt eine geordnete Schmierstoffverteilung über externe Nachschmiereinrichtungen.
Da die Ausführung offen konstruiert ist und keine integrierten Dichtungen aufweist, wird das Schmiermittel passend zu den Betriebsbedingungen gewählt. Externe Gehäusedichtungen schützen die Lagerstelle vor dem Eindringen von Fremdkörpern und Feuchtigkeit.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 19 mm auf. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Welle und Gehäusebohrung auf Maßhaltigkeit gemäß den geforderten Passungen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, bleibt das Lager sowohl bei Kälte als auch bei erhöhter Betriebswärme formstabil. Das gewählte Schmiermittel muss auf diesen Bereich abgestimmt sein.
Die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN und ABEC 1) legt die genormten Grenzmaße sowie Rundlauftoleranzen für Innen- und Außenring fest. Sie entspricht der Standardgenauigkeit für industrielle Wälzlagerungen und deckt typische Anforderungen im Maschinenbau ab.
Über die umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring wird Schmierstoff gezielt zu den Laufbahnen geführt. Da das Lager ungedichtet ist, übernehmen externe Dichtungen am Gehäuse den Schutz vor Schmierstoffverlust sowie das Fernhalten von Schmutz.
Die normale Radiallagerluft bietet den erforderlichen Ausgleich bei üblichen Passungen und Erwärmungen im Betrieb. Dadurch bleibt auch unter radialer Pressung ausreichend Spiel vorhanden, um ein Klemmen der Wälzkörper zu verhindern.
Die sphärisch geschliffene Außenringlaufbahn bildet eine Kugelfläche, auf der sich Innenring und Rollensatz frei einstellen. Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse sowie Durchbiegungen werden im laufenden Betrieb ohne Zwangskräfte kompensiert.
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