FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 18,84 € | 358,01 € |
| 5 | 37,68 € | 339,17 € |
Das Pendelrollenlager 23026 -E1A-XL-K-M-C4 von FAG mit den Maßen 130x200x52 mm gleicht Fluchtungsfehler bauartbedingt aus und eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 23026 -E1A-XL-K-M-C4 von FAG nimmt hohe radiale Belastungen auf und kompensiert zeitgleich Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Dieses Wälzlager besitzt die Hauptabmessungen 130 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und eine Breite von 52 mm. Es besteht aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtung lässt sich das Lager direkt über die Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring mit Schmierstoff versorgen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad.
Dieses Pendelrollenlager ist für mechanische Einheiten konzipiert, bei denen hohe Radialkräfte wirken und Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten können. Dank der Rollenreihen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn stellt sich das Lager winkeleinstellbar auf Fluchtungsfehler ein. Die Bauart eignet sich für Anwendungen mit Stoß- oder Schwingbelastungen. Der Messingkäfig führt die Rollen auch bei Beschleunigungskräften spurtreu. Durch die offene Bauweise lässt sich das Schmiermittel bedarfsgerecht auf die jeweilige Betriebsumgebung abstimmen.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark erhöhte Radiallagerluft. Diese Variante empfiehlt sich, wenn durch hohe Betriebstemperaturen erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen, die das Lagerspiel während des Laufs verringern. Zudem gleicht das zusätzliche Spiel die radiale Luftminderung aus, die bei der Montage auf kegeligen Wellensitzen oder Spannhülsen entsteht. Das Nachsetzzeichen K verweist auf die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die präzise Einstellung des Betriebsspiels beim Aufschieben des Innenrings im industriellen Dauereinsatz.
Als zweireihiges Wälzlager nimmt diese Ausführung hohe Radiallasten sowie axiale Kräfte auf und gleicht Winkelfehler durch die kugelige Außenringlaufbahn selbsttätig aus. Wesentliche Merkmale sind die Hauptabmessungen 130x200x52 mm, die konische Bohrung 1:12, der Messingkäfig sowie die stark erhöhte Lagerluft C4.
Die konische Bohrung besitzt ein genormtes Kegelverhältnis von 1:12. Dies erlaubt die Montage des Lagers entweder direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder mithilfe einer Spann- bzw. Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das verbleibende Lagerspiel bei der Installation exakt einstellen lässt.
Die Lagerluft C4 bezeichnet ein radiales Spiel, das deutlich über der Standardlagerluft und über der Gruppe C3 liegt. Sie wird gewählt, wenn starke Temperaturgefälle zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Presssitze das Betriebsspiel einengen. Dadurch verbleibt auch unter thermischer Beanspruchung ausreichend Freiraum für die Wälzkörper, um Klemmen zu verhindern.
Der Messingkäfig hält die Pendelrollen auf Abstand und führt sie präzise in den Laufbahnen. Der Werkstoff Messing widersteht hohen Beschleunigungskräften, Schwingungen und Vibrationen. Er ist für anspruchsvolle Bedingungen ausgelegt und zeichnet sich durch günstige Notlaufeigenschaften bei Mangelschmierung aus.
Das Lager besitzt am Außenring eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen. Über diese Öffnungen kann Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt zwischen die beiden Rollenreihen zugeführt werden. Da das Lager offen ausgeführt ist, muss das umgebende Gehäuse mit entsprechenden Dichtungen versehen sein, um Schmierstoffverluste und das Eindringen von Schmutz zu verhindern.
Das Pendelrollenlager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Messingkäfig behalten innerhalb dieses Rahmens ihre Formstabilität. Bei höheren Temperaturen ist auf die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs sowie die Ausdehnung der umgebenden Gehäuseteile zu achten.
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