FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 5,35 € | 48,16 € |
Das Pendelrollenlager 22208 -E1-K von FAG Wälzlager bietet mit 40 mm Bohrung und konischem Sitz zuverlässigen Ausgleich von Fluchtungsfehlern.
Das Pendelrollenlager 22208 -E1-K von FAG Wälzlager ist ein zweireihiges Wälzlager für schwere radiale und axiale Belastungen. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und toleriert dank seiner tonnenförmigen Rollen Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse. Das offene Lager erlaubt eine direkte Nachschmierung im laufenden Betrieb. Mit den Hauptabmessungen 40x80x23 mm deckt dieses Bauteil anspruchsvolle Aufgaben im Maschinen- und Anlagenbau ab.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Ausführung vor allem dort, wo hohe Radialkräfte auftreten und Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auszugleichen sind. Typische Einsatzfelder liegen in Lagerungsanordnungen mit kombinierten Lasten und Neigungsfehlern der Welle. Da das Lager winkeleinstellbar konstruiert ist, vermindert es Kantenpressungen an den Rollenkörpern. Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und führt sie sicher durch die sphärische Außenringlaufbahn.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf konischen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Der feste Sitz entsteht durch kontrolliertes axiales Aufschieben des Innenrings, wodurch sich das Lagerspiel gezielt einstellen lässt. Für eine effiziente Schmierstoffversorgung verfügt der Außenring über eine umlaufende Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 23 mm auf. Die Innenbohrung ist im Kegelverhältnis 1:12 ausgeführt. Vor der Montage sollten Sie prüfen, ob die Welle oder die verwendete Spannhülse genau auf diese konische Passform ausgelegt ist.
Die Kennzeichnung K signalisiert eine kegelige Bohrung mit einer Verjüngung von 1:12. Diese Geometrie ermöglicht es, das Lager direkt auf kegeligen Wellenzapfen oder mit Hilfe einer Adapterhülse auf glatten Zylinderwellen zu befestigen. Beim Aufpressen verringert sich die radiale Lagerluft kontrolliert bis zum gewünschten Betriebssitz.
Als offene Variante besitzt das Lager keine integrierten Dichtscheiben. Der Außenring ist werkseitig mit einer Umfangsnut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen gelangt Schmierfett oder Schmieröl bei laufender Wartung direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Eine externe Abdichtung im Gehäuse ist dafür bauseits einzuplanen.
FAG Wälzlager spezifiziert dieses Standardlager für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne formstabil. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist lediglich auf die Temperaturbeständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs zu achten.
Dieses Modell verfügt über die normale Radiallagerluft (Normalluft CN). Sie ist für übliche Betriebs- und Temperaturverhältnisse bemessen. Da sich das Radialspiel beim Aufpressen des konischen Innenrings verringert, sollte das verbleibende Betriebsspiel während des Montagevorgangs sorgfältig kontrolliert werden.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Rollen. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus. Sie widerstehen Schmierstoffzusätzen problemlos und eignen sich für den gesamten zulässigen Temperaturbereich des Wälzlagers.
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