FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 50,44 € | 958,42 € |
| 3 | 100,88 € | 907,98 € |
Das FAG Pendelrollenlager 23234 -E1A-XL-K-M-C3 (170x310x110 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt hohe Radiallasten bei Betriebstemperaturen bis +200 Grad auf.
Das Pendelrollenlager 23234 -E1A-XL-K-M-C3 von FAG ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 170 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm und einer Breite von 110 mm eignet sich diese Lagereinheit für schwere Maschinenkonstruktionen. Durch die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings gleicht das Lager Schiefstellungen und Durchbiegungen von Wellen während des Betriebs eigenständig aus. Die integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring erleichtert das Nachschmieren im laufenden Betrieb.
Dieses offene Pendelrollenlager kommt vor allem in Lagerungen mit hohen radialen Kräften und gleichzeitigen Wellendurchbiegungen zum Einsatz. Typische Anwendungsbereiche finden sich in schweren Industrieantrieben und Getriebelagerungen mit hohen Beanspruchungen. Der massive Messingkäfig führt die Rollensätze auch bei starken Schwingungen oder Stoßbelastungen führungsgenau. Zudem ermöglicht der weite Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad den Einsatz in thermisch hoch beanspruchten Industrieumgebungen ohne vorzeitigen Schmierfilmabriss.
Die Kennzeichnung K steht für eine konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12, was die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen erleichtert. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 trägt dazu bei, dass sich das Lager bei Erwärmung oder durch das radiale Aufweiten des Innenrings beim Festziehen nicht verspannt. Für Konstrukteure und Instandhalter empfiehlt sich, die radiale Restluft nach dem axialen Aufschieben stets mit einer Fühlerlehre zu überprüfen, um die passende Betriebsluft zu erzielen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm sowie eine Baubreite von 110 mm auf. Diese Maße der Standardausführung ermöglichen den Einbau in genormte Gehäuse und Maschinenaufnahmen mit entsprechender Passung nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Der Kennbuchstabe K kennzeichnet eine konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Diese Bauform gestattet eine flexible Montage auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülsen sowie den direkten Sitz auf entsprechend kegelig geschliffenen Wellenzapfen.
Die Lagerluftklasse C3 weist ein größeres radiales Spiel auf als die Normalausführung. Dieser zusätzliche Freiraum gleicht die Durchmesseraufweitung des Innenrings beim Aufpressen auf konische Sitze aus. Zudem mindert das Spiel die Gefahr von Klemmungen bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring.
Ein Massivkäfig aus Messing führt die Wälzkörper mit hoher Formstabilität und reduziert die Reibung gegenüber den Rollen. Messing eignet sich besonders für anspruchsvolle Einsatzbedingungen mit Vibrationen oder Stoßbelastungen, da der Werkstoff widerstandsfähiger gegen mechanische Beanspruchungen ist als ein einfacher Blechkäfig.
Das Lager besitzt eine Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring, über die Schmierstoff von außen direkt zwischen die Rollenreihen gelangt. Weil keine integrierten Dichtungen verbaut sind, ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen, um Schmiermittelverluste und das Eindringen von Schmutz zu minimieren.
Das Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad spezifiziert. Dieser breite Einsatzbereich erlaubt den Betrieb in thermisch hoch belasteten Maschinenbereichen, sofern das extern zugeführte Schmiermittel für dieselben Temperaturgrenzen freigegeben ist.
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